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Mexikos Hunger nach Energie

Mexiko als Schwellenland braucht dringend neue Stromtrassen und eine stabile Energieversorgung. Einer der wichtigsten Investoren in diesem Bereich ist Siemens. Erst vor sechs Monaten wurde ein neues Werk bei Queretaro nördlich von Mexiko-Stadt eröffnet. Schon jetzt arbeiten hier 500 neue Mitarbeiter, bis 2015 sollen es noch mehr werden. Der Grundstein für ein zweites Gebäude wurde schon gelegt.

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Im Werk werden Hochspannungskomponenten für den Weltmarkt entwickelt und gebaut. Die Auftragsbücher sind voll, von der Krise in Europa und der schwächelnden Wirtschaft in den USA hat man hier noch nichts bemerkt. Neben dieser Produktion betreibt Siemens Photovoltaik-Anlagen im ganzen Land und wird im nächsten Jahr den größten Windpark des Landes bauen. Denn: Mexiko will sich auch am Markt für erneuerbare Energien etablieren. Lag der Anteil erneuerbarer Energien 2008 noch bei knapp drei Prozent, will die mexikanische Regierung den Anteil bis 2012 auf acht Prozent steigern. Mexiko etabliert sich als eine der wichtigsten Wirtschaftsmärkte Zentralamerikas. Zum einen profitiert das Land von der geographischen Nähe zu den USA und Kanada, gleichzeitig exportieren die Unternehmer vermehrt in die boomenden Märkte in Südamerika wie Brasilien, Venezuela und Chile. Hintergrund sind die immer noch niedrigen Löhne und Arbeitskosten in Mexiko. Julia Henrichmann