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Welt

Mexiko

"LA INFANCIA ROBADA - UN ACERCAMIENTO A LA PROSTITUCIÓN INFANTIL EN MÉXICO" - "Die gestohlene Kindheit - Reportage über Kinderprostitution in Mexiko-Stadt"

Maria ist 12 Jahre alt. Mit 10 Jahren flüchtet sie aus ihrer Heimatstadt Oaxaca nach Mexiko-Stadt, weil sie von ihrem Stiefvater misshandelt und vergewaltigt wurde. Sie arbeitet als Kellnerin einer Snackbar; dort übernachtet sie auch, weil sie keinen anderen Platz zum Schlafen hat. Und weil ihr Lohn denkbar gering ist, beginnt sie, sich "ein Zubrot zu verdienen".

Mit zwölf kommt Pilar in die Hauptstadt und verdient sich zunächst ein paar Groschen als Straßenhändlerin. Dann lernt sie eine Frau kennen, die sie an ein Bordell verkauft. Ihr erster sexueller Kontakt traumatisiert sie so sehr, dass sie kaum noch spricht. Sie weint viel. In einer Klinik für Aids-Infizierte kümmert man sich um sie.

Niemand kennt ihre genaue Anzahl: Das Kinderhilfswerk UNICEF schätzt, dass sich in Mexiko-Stadt 2.000 Kinder zwischen 10 und 12 Jahren prostituieren. Andere Organisationen vermuten, dass es sogar bis zu 12.000 sein können.

Diese 45minütige Radiosendung wurde 1999 in Koproduktion mit Radio Educación, Mexiko-Stadt, in spanischer Sprache produziert. Die Autoren waren Claudia Herrera und Graciela Ramírez.

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