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Lateinamerika

Mexiko: Außenminister und DW-Intendant besuchen Mediendialog der DW Akademie

Voces Jóvenes – Junge Stimmen hieß Mitte Juli der Mediendialog in Mexiko-Stadt. Lateinamerikanische Medienschaffende und deutsche Korrespondenten sprachen vor allem über das Selbstverständnis von Journalisten.

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DW-Intendant Erik Bettermann und Bundesaußenminister Guido Westerwelle

Mehr als eine Stunde hatte sich Bundesaußenminister Guido Westerwelle bei seinem Mexiko-Besuch für die Teilnehmer des Mediendialogs "Junge Stimmen" Zeit genommen. Gemeinsam mit dem Intendanten der Deutschen Welle, Erik Bettermann, stellte er sich den Fragen der Nachwuchsjournalisten aus Deutschland und Lateinamerika.

DW-AKADEMIE LA Mediendialog Mexiko

"Wie können junge Menschen aus Deutschland und Lateinamerika zusammen kommen?", fragte etwa die 26-Jährige Ruth Zenteno aus Mexiko. Guido Westerwelle verwies darauf, dass die deutsche Außenpolitik beabsichtige, Lateinamerika künftig einen größeren Stellenwert einzuräumen – die Jugend spiele dabei eine entscheidende Rolle. Westerwelle unterstrich auch die Bedeutung der Deutschen Welle als wichtige mediale Brücke zwischen den Kontinenten.

"Internet ist ein urdemokratisches Medium"

Er ermunterte die jungen Journalisten zu beständiger Kommunikation. Politische Kontakte könnten nie so viel erreichen wie die soziale Vernetzung von jungen Leuten. Die Journalistin Milena Bonse erkundigte sich nach Westerwelles Meinung, ob die Parteien die Neuen Medien ausreichend nutzen würden, um junge Menschen anzusprechen. Er räumte ein, man habe die Relevanz der neuen Medien erkannt, aber praktisch müssten Politiker das Internet noch konsequenter nutzen, um auf die Belange junger Menschen einzugehen.

DW-AKADEMIE LA Mediendialog Mexiko

Westerwelle unterstrich die Bedeutung der Zeitung als Informationsquelle. Das Internet sei "ein hervorragend urdemokratisches Instrument", aber: "Ich brauche das sinnliche Erlebnis einer gedruckten Tageszeitung am Morgen", so der Bundesaußenminister. Carlos Salinas, 26 Jahre, aus Nicaragua erkundigte sich bei DW-Intendant Erik Bettermann nach der medialen Ausrichtung der deutschen Welle in Lateinamerika. Bettermann kündigte den Ausbau des spanischsprachigen Programms von DW-TV an.

Idee spinnen – Netze spannen'

Die Diskussionsrunde war das Ende eines dreitägigen Treffens, das die DW Akademie mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes organisiert hatte. „Was braucht man als junger Mensch, um erfolgreich zu sein und sich Gehör zu verschaffen?“ – dies war eine der Leitfragen des Mediendialogs. Dazu waren 16 Journalisten, Meinungsmacher und Medienkünstler eingeladen. Sie kamen aus Costa Rica, Nicaragua, Kolumbien, Peru, Mexiko und Deutschland.

DW-AKADEMIE LA Mediendialog Mexiko

Die Teilnehmer waren herausragende, junge Medienmacher, die es geschafft haben, ihre Ideen, ihre Geschichten und ihre Projekte an die Öffentlichkeit zu bringen – oft auf unkonventionellen Wegen. Auf dem Blog vocesjovenes.posterous.com veröffentlichten sie Eindrücke, Ideen und Fragen rund um den Mediendialog. "Ein positiver Kulturschock", "eine gelungene Übung in kollektiver Intelligenz", "der Anfang eines tragbaren Netzes", so beschrieben Teilnehmer das Treffen, das im "Club de Periodistas" in der Historischen Altstadt der mexikanischen Hauptstadt stattfand. Um langfristig in Kontakt zu bleiben, haben die jungen Medienmacher jetzt eine gemeinsame Facebook-Seite eingerichtet.

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01_02_2012 Themenbild für Newsletter Ansprechpartner für weitere Verwendungszwecke: Sabrina.Tost@dw-world.de

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