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Drogenkrieg in Mexiko

Mexikanischer Journalist erschossen

Der Reporter der Nachrichtenagentur AFP ist ermordet worden. Der Journalist Javier Valdez hatte jahrelang über den Drogenkrieg in Mexiko berichtet. In diesem Jahr wurden in dem Land bereits fünf Journalisten getötet.

Auf den 50-jährigen Javier Valdez seien in Culiacán im nordwestlichen Bundesstaat Sinaloa Schüsse abgefeuert worden, sagten Mitarbeiter der Ermittlungsbehörden. Wer hinter der Tat stecke sei nicht klar. Die Untersuchung sei aber angelaufen.

Der Mexikaner arbeitete seit fast drei Jahrzehnten als Journalist. Außer für die Nachrichtenagentur AFP berichtete er auch für die mexikanischen Zeitungen "La Jornada" und "Ríodoce". Der 50-Jährige schrieb vor allem über den Drogenhandel und das organisierte Verbrechen in der Region. Im vergangenen Jahr hatte Valdez ein Buch über die Rolle der Medien bei der Bekämpfung der Drogenkriminalität veröffentlicht.

Sinaloa ist die Heimat des gleichnamigen Drogenkartells des zuletzt in die USA ausgelieferten Drogenbarons Joaquín "El Chapo" Guzmán. Mexiko ist eines der gefährlichsten Länder für Medienvertreter. Erst vor sechs Wochen war die Korrespondentin von "La Jornada" im Bundesstaat Chihuahua, Miroslava Breach, erschossen worden.

myk/cw (afp, dpa, ape)