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Aktuell Kultur

Met-Oper: Einigung im Streit um Gehälter

Wochenlang schwelte ein Arbeitskampf um die finanziell angeschlagene Met in New York. Jetzt wurden Einigungen mit den wichtigsten Gewerkschaften erzielt - der Start in die neue Spielzeit scheint gesichert.

Im Frühjahr hatte die Leitung der Met angekündigt, die Gagen der Mitarbeiter um rund 17 Prozent zu senken, um das Haushaltsdefizit auszugleichen. Die Weltklasseoper leidet unter sinkenden Besucherzahlen und steigenden Kosten, und die Honorare machen etwa 80 Prozent der Ausgaben aus.

Mehr als ein Dutzend Gewerkschaften kämpfen seitdem um die Rechte der Sänger, Tänzer Musiker und Bühnentechniker am größten Opernhaus der USA. Jetzt teilte die Oper mit, sie habe sich am Mittwoch - nach der Einigung mit den beiden wichtigsten Gewerkschaften, die unter anderem Chor und Orchester vertreten - auch mit der Vertretung der Bühnenarbeiter und -techniker geeinigt. Die Met gehe nun stark davon aus, auch mit den übrigen Gewerkschaften einen Kompromiss zu finden, wurde von der Geschäftsleitung bekanntgegeben.

Vor dem Hintergrund eines Haushaltsdefizits von 2,8 Millionen US-Dollar und der angekündigten Gehaltskürzung hatten die Gewerkschaften vielfach besonders kostenintensive Produktionselemente als "extreme Verschwendung" kritisiert, wie etwa den Bau eines Mohnblumenfeldes für 169.000 US-Dollar. Unterdessen arbeiteten die Künstler weiterhin zu den Bedingungen ihres am 31. Juli ausgelaufenen Vertrages - und proben für den Saisonstart am 22. September. Mozarts "Figaros Hochzeit", Puccinis "La Bohème" und Verdis "Macbeth" stehen dann auf dem Spielplan.

cp / dgp / as (dpa, ape)