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Sport-News

Messi: "Ich wusste von nichts"

Weltfußballer Messi vom FC Barcelona beteuert bei seinem Auftritt im Steuerprozess seine Unschuld. Er habe seinem Vater und den Anwälten vertraut, so Messi, der wohl keine Gefängnisstrafe fürchten muss.

Der argentinische Superstar Lionel Messi muss sich gemeinsam mit seinem Vater Jorge einem Steuerprozess stellen. In seiner ersten Aussage beteuerte der 28-Jährige: "Ich habe Fußball gespielt, ich wusste von nichts", und betonte in seiner Aussage am dritten Verhandlungstag: "Ich habe meinem Vater und meinen Anwälten vertraut."

Laut Staatsanwaltschaft sollen Vater und Sohn Messi mittels Scheinfirmen in Belize und Uruguay zwischen 2007 und 2009 Steuern in Höhe von insgesamt 4,16 Millionen Euro hinterzogen haben. Der spanische Fiskus hat für beide eine Haftstrafe von je 22,5 Monaten gefordert, eine Gefängnisstrafe ist jedoch unwahrscheinlich. Im Dezember hatte die spanische Justiz Ermittlungen gegen den Torjäger wegen angeblicher finanzieller Unregelmäßigkeiten bei Wohltätigkeitsspielen in den Jahren 2012 und 2013 eingestellt. Ein Gericht befand, dass Messi den Steuerbehörden keine Einnahmen aus den betreffenden Spielen vorenthalten habe.

Auch im Zusammenhang mit den so genannten "Panama Papers" über Briefkastenfirmen in dem mittelamerikanischen Staat war der Name Lionel Messi gefallen.

og/ck (sid)