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Wirtschaft

Merkel hält an der düsteren Prognose fest

Trotz erster Hoffnungsschimmer für die Konjunktur hält Bundeskanzlerin Angela Merkel an der düsteren Prognose für die deutsche Wirtschaft im laufenden Jahr fest. Zwar könne man sich auf Prognosen immer weniger verlassen, sagte Merkel am Dienstag in Berlin. Aber der scharfe Einbruch der Wirtschaft um 3,8 Prozent im ersten Quartal lasse darauf schließen, dass "die Prognose von minus sechs Prozent so ganz falsch nicht" sei. Sie warnte davor anzunehmen, dass mit dem Tiefpunkt die Krise bereits zu Ende sei. Ein ebenso steiler Aufschwung wie der vorangegangene Abschwung sei nicht zu erwarten: "Ein V wird es wohl nicht werden", sagte sie. Es gehe nun darum, ob es ein U oder eine Badewanne werde, und welche Form diese habe. Wichtig sei, "dass man nicht zu lange unten sitzen bleibt, sondern möglichst steil wieder heraus kommt".