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Terror

Merkel entsetzt über Anschlag von Manchester

Politiker und Regierungsvertreter aus der ganzen Welt haben den Selbstmordanschlag von Manchester verurteilt und den Opfern und ihren Angehörigen ihr Mitgefühl ausgedrückt. Auch Bundeskanzlerin Merkel ist entsetzt.

In einer schriftlichen Presseerklärung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre tiefe Anteilnahme für die Opfer und ihre Angehörigen zum Ausdruck gebracht. Es sei unbegreiflich, dass jemand ein fröhliches Popkonzert ausnutze, um so vielen Menschen den Tod zu bringen oder ihnen schwere Verletzungen zuzufügen. Dieser mutmaßliche terroristische Anschlag werde nur unsere Entschlossenheit stärken, weiter gemeinsam mit unseren britischen Freunden gegen diejenigen vorzugehen, die solche menschenverachtenden Taten planen und ausführen, erklärte Merkel.

Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich erschüttert zum Attentat von Manchester geäußert. Weiter heißt es in seiner Erklärung: "In Gedanken bin ich bei den Opfern und Verletzten und auch bei denen, die um einen nahen Menschen trauern oder fürchten. Ihnen gilt unser ganzes Mitgefühl. Wir sind dem britischen Volk in diesem tragischen Moment besonders verbunden.“

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel schrieb auf Twitter: "Entsetzliche Nachrichten aus Manchester! Unsere Gedanken sind jetzt bei unseren britischen Freundinnen und Freunden. United we stand." Der Spruch heißt auf Deutsch etwa: "Wir stehen Seite an Seite."

Trump: "Bösartige Verlierer"

US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Verantwortlichen für den Anschlag als "bösartige Verlierer". Bei einem Besuch in Bethlehem kündigt er an, für die Menschen von Manchester zu beten und sprach sein tiefes Mitgefühl aus. Während der gemeinsamen Pressekonferenz mit Trump verurteilte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas die Attacke als "schrecklichen Terroranschlag". 

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat den Briten seine Anteilnahme und Solidarität bekundet. Die Regierung in Paris werde im Kampf gegen den Terrorismus weiter mit den Briten zusammenarbeiten, heißt es in einer Stellungnahme. Macron will zudem mit Premierministern Theresa May wegen des Anschlags telefonieren. Die Europäische Kommission hat Großbritannien ebenfalls Solidarität zugesichert. "Heute trauern wir mit euch", erklärte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Brüssel. "Morgen werden wir an eurer Seite daran arbeiten, gemeinsam mit euch jene zu bekämpfen, die unsere Art zu leben zerstören wollen."

Auch Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat den Angehörigen der Todesopfer sein Mitgefühl ausgesprochen. "Kanadier sind durch die Nachricht des schrecklichen Angriffs heute Abend in Manchester geschockt", schrieb Trudeau im Kurznachrichtendienst Twitter. "Bitte nehmt die Opfer & ihre Familien in eure Gedanken auf."

 

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon meinte auf Twitter: "Herzzerreißende Nachrichten aus Manchester." Ihre Gedanken seien bei all denen, die durch diesen "barbarischen Angriff" geliebte Menschen verloren hätten und bei jenen, die verletzt worden seien.

Französische Bürgermeister bekunden Solidarität 

Die Bürgermeister von Paris und Nizza, die in den vergangenen Jahren Tatort schwerer Terroranschläge waren, haben sich ebenfalls nach der Tat von Manchester zur Wort gemeldet. "Heute steht Paris an der Seite Manchesters", schrieb die Bürgermeisterin der französischen Hauptstadt, Anne Hidalgo, auf Twitter. "Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien." Der Rathauschef von Nizza, Christian Estrosi, erklärte "Solidarität mit den Einwohnern von Manchester."

In Nizza an der Côte d'Azur hatte ein Mann im vergangenen Juli 86 Menschen ermordet, als er am französischen Nationalfeiertag mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge gerast war. In Paris und dem Vorort Saint-Denis hatten Islamisten in der Terrornacht vom 13. November 2015 130 Menschen umgebracht, einige Monate davor hatten bereits die Anschläge auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" und einen jüdischen Supermarkt Frankreich erschüttert.

bri/stu (dpa, Twitter)