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Deutsch-indische Regierungskonsultationen

Merkel empfängt Indiens Premier Modi

Berlin und Neu Delhi sind um ein gutes Verhältnis bemüht. Das wollen Kanzlerin Merkel und Premier Modi mit einem deutsch-indischen Regierungstreffen unterstreichen. Auf der Agenda steht eine breite Themen-Palette.

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Indiens Einladung an deutsche Firmen

Zum Auftakt hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den indischen Regierungschef Narendra Modi im Regierungs-Gästehaus Schloss Meseberg nördlich von Berlin empfangen. Die Fachgespräche in großer Runde finden am Dienstag statt. Bei den vierten deutsch-indischen Regierungskonsultationen im Kanzleramt wollen Merkel, Modi und die Fachminister über eine breite Palette von Themen sprechen: Wirtschaft, Wissenschaft, Technologie, Klimapolitik und Entwicklungspolitik. Um die Zusammenarbeit zu untermauern, sollen mehrere Abkommen unterzeichnet werden.

Auch der Anfang Juli anstehende G20-Gipfel der führenden Industrie- und Schwellenländer in Hamburg dürfte zur Sprache kommen. Nach den weitgehend gescheiterten Gipfeln von G7 und NATO sowie vor dem Hintergrund der protektionistischen Politik von US-Präsident Donald Trump dürfte es auch um einen gemeinsamen Einsatz für freien Welthandel und eine auf Regeln fußende internationale Ordnung gehen.

Deutschland Meseberg - Angela Merkel trifft auf Premierminister Modi (Reuters/F. Bensch)

Informelles Gespräch beim Abendspaziergang im Garten von Schloss Meseberg

Die deutsch-indischen Regierungstreffen finden seit 2011 im Zwei-Jahres-Rhythmus statt. Der Handelsaustausch zwischen beiden Ländern ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Deutschland ist Indiens wichtigster Handelspartner innerhalb der EU und sechstwichtigster Handelspartner im weltweiten Vergleich. In der Rangfolge der deutschen Handelspartner steht Indien auf Platz 25. Der Handel zwischen Deutschland und Indien beläuft sich derzeit laut Asien-Pazifik-Ausschuss auf rund 17 Milliarden Euro - zehn Milliarden davon sind Exporte nach Indien.

qu/uh (dpa, afp)

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