1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Staatsbesuch

Merkel empfängt chinesischen Ministerpräsidenten Li

In Berlin hat Kanzlerin Merkel den chinesischen Ministerpräsidenten Li empfangen. Neben Wirtschafts- und Außenpolitik wird es auch um den Klimaschutz gehen. Die EU und China planen dazu ein gemeinsames Bekenntnis.

Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang ist zu einem Besuch in Berlin eingetroffen. Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßte ihren Gast mit militärischen Ehren, bevor sie sich zu Gesprächen zurückzogen. Vor dem Hintergrund, dass US-Präsident Donald Trump einen Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen erwägt, dürfte bei den Gesprächen von Merkel und Li neben der Wirtschaftspolitik auch der Klima- und Umweltschutz eine wesentliche Rolle spielen. Zuletzt waren Stimmen laut geworden, angesichts der neuen US-Außenpolitik könnten die Beziehungen mit Ländern wie China stärker in den Fokus rücken.

Deutschland Besuch chinesischer Premierminster Li Keqiang in Berlin (Foto: Reuters/H. Hanschke)

Wer übernimmt die Führung: Chinas Ministerpräsident Li oder Bundeskanzlerin Merkel

Gemeinsamer Klimaschutz

Bis Donnerstag wird der chinesische Gast in Berlin bleiben. Bei den Gesprächen im Kanzleramt, dürften auch außenpolitische Fragen und die Vorbereitung des G20-Gipfels Anfang Juli in Hamburg Themen sein. Von Berlin aus wird er am Abend in Brüssel erwartet. Der EU-China-Gipfel, bei dem es maßgeblich um Wirtschafts- und Handelsfragen geht, findet dann am Freitag statt.

Bei ihrem Gipfel wollen die EU und China angesichts des möglichen Rückzugs der USA aus dem Pariser Klimaabkommen "ein wichtiges Signal" im Kampf gegen die Erderwärmung geben. In einer gemeinsamen Erklärung wollten beide Seiten bekräftigen, dass sie das Pariser Klimaschutzabkommen einhalten wollten, sagte ein EU-Vertreter in Brüssel. Dabei werde die Notwendigkeit eines multilateralen Systems zum Klimaschutz unterstrichen. Damit grenzen sich die beiden Partner klar von US-Präsident Donald Trump ab.

pab/uh (dpa, apd)

Die Redaktion empfiehlt