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Mein Schwarzwald - Antea und Frans Fourie-Van Zyl aus Standerton, Südafrika

Bundesland Baden-Württemberg

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hin & weg hat Antea und Frans Fourie-Van Zyl aus Standerton im Osten von Südafrika begleitet. Antea hat vor 20 Jahren als Au Pair-Mädchen bei einer Familie in der Nähe von Pforzheim gearbeitet. Seitdem liebt sie den Nordschwarzwald, und da der Kontakt zur Gastfamilie nie ganz abgebrochen ist, kommt sie öfters auf Besuch.

28.02.2008 hin und weg mein schwarzwald 2

Die Reise beginnt mit einer Überraschung.

Antea Fourie-Van Zyl: "Hier ist es: Zwischen den Bäumen sieht man etwas Rotes und Weißes. Falls Ihr Euch wundert: Da steht ein Turm! Das ist der Büchenbronner Aussichtsturm. Wir steigen einmal hoch und schauen, was dort oben zu sehen ist."

Der Büchenbronner Aussichtsturm steht auf der 608 m hoch liegenden Büchenbronner Höhe, südöstlich von Büchenbronn.

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Von der Plattform - auf 25 Metern Höhe - hat man einen herrlichen Rundblick über den Nordschwarzwald und kann bei guten Sichtverhältnissen auch bis zum Pfälzer Wald, zum Odenwald und zur Schwäbischen Alb sehen. Die eigenwillige Stahlkonstruktion mit insgesamt 124 Stufen wurde im 1883 noch vor dem Eiffelturm erbaut und gilt inzwischen als technisches Kulturdenkmal.

Für Antea Fourie-Van Zyl sind die kleinen Orte inmitten von Wäldern, dazwischen die Bauernhöfe und kleine Felder typisch für den Schwarzwald. Deshalb besucht sie mit hin & weg die Untere Kapfenhardter Mühle. Hier wurde früher Getreide gemahlen. Die Untere Kapfenhardter Mühle ist eine typische Schwarzwald Mühle mit laufendem Mühlrad (7 Meter Durchmesser). Das Rad wird in der modernen Mühle nicht mehr benötigt, steht aber noch an seinem alten Platz und ist eine touristische Attraktion.

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Die Küche der Unteren Kapfenhardter Mühle verwöhnt mit regionalen und schwäbischen Spezialitäten. Bodenständiges aus eigenen und hofnahen Erzeugnissen.Brot und Kuchen werden aus eigenem Mehl gebacken, welches wiederum in der hauseigenen Getreidemühle gemahlen wurde. Die Fleischerzeugnisse stammen zum Großteil aus eigener Aufzucht und Hausschlachterei. Eine besondere Delikatesse sind die fangfrischen Forellen aus den mit Quellwasser gespeisten Teichen. Das Restaurant und die Nebenzimmer sind mit viel Holz im Landhausstil eingerichtet.

Weiter geht es dann zum Kloster St. Peter und Paul in Hirsau. Antea Fourie-Van Zyl erklärt: "Das Kloster wurde im Jahre 1091 erbaut. Das ist lange her!"

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Der Sakralbau an den Ufern des Flusses Nagold war im Mittelalter eines der bedeutensten deutschen Klöster und der größte romanische Kirchenbau. Ab dem 12. Jahrhundert begann der Niedergang des Klosters, mit der Reformation entstand hier eine evangelische Schule. Ende des 16. Jahrhunderts bauten die württembergischen Herzöge auf dem Klostergelände ein Renaissanceschloss. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurden Kloster und Schloss niedergebrannt. Von der Basilika St. Peter und Paul ist nur noch ein 36 m hoher Turm erhalten. Aber selbst die Reste des Klosters sind heute noch beeindruckend. "Wenn man hoch schaut, sieht man die Wolken fliegen", sagt Antea Fourie-Van Zyl.

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Zum Schluss sind wir in Calw mit seinen schönen Fachwerkhäusern. Für Antea Fourie-Van Zyl sind sie das Schönste an Deutschland: "Sie sind sehr alt, keines ist wie das andere, jedes Haus hat eine eigene Persönlichkeit."

Nach dem berühmtesten Sohn der Stadt nennt sich Calw heute mit Stolz "Die Hermann-Hesse-Stadt". Beim Erkunden der schmalen Gassen und Staffeln (Treppen) beginnt fast übergangslos das Kleinstadt-Schwarzwalderlebnis.

Einkaufen, Bummeln, Entspannen und Kulturgenuss gehören in Calw einfach zusammen. Harmonisch fügen sich die kleinen Läden, Straßencafés, Galerien und Kneipen in die historischen Gemäuer und Fachwerkhäuser der Altstadt ein und sorgen für ein stimmungsvolles Ambiente. Gerade im Sommer liegt ein Hauch von mediterrane Flair über der Stadt und lädt den Besucher zum Verweilen ein.

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Nur wenige Schritte vom Marktplatz entfernt beginnt der Stadtwald, der die Innenstadt fast nahtlos mit dem Schwarzwald verbindet.

Antea und Frans Fourie-Van Zyl bummeln noch weiter durch die Stadt. Sie genießen noch ein bisschen die Calwer Lebensart und kommen sicher bald wieder zu ihrer in den deutschen Schwarzwald.

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