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Mein Lindau - Willie und Anniki Kühn aus Südafrika

Bundesland Bayern

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Willie Kühn und seine Frau Anniki kommen aus Kapstadt in Südafrika und reisen gerade durch Bayern. Wir treffen sie am Bodensee.

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Lindau eine Perle im Bodensee

Die Kühns beginnen ihre Deutschlandreise in Bayern, in der Kreisstadt Lindau: Der wichtigste Teil von Lindau liegt nicht am, sondern im Bodensee: auf einer Insel. Eine Brücke führt hinüber. Diese Lage hat den Vorzug, dass der alte Kern der ehemaligen Reichsstadt durch keine unattraktiven Neubauten verschandelt werden konnte. Und noch etwas ist besonders an Lindau. Hier steht der einzige Leuchtturm Bayerns. Zusammen mit dem Löwen auf der Ostmole, bewacht der Lindauer Leuchtturm auf der Westmole die Hafeneinfahrt.

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Den Kühns gefällt der riesige See und der malerisch Ort: "Lindau ist etwas ganz besonderes und sehr alt. Das Beste aber sind die hohen Berge. Man sieht sogar jetzt noch Schnee auf den Bergen."

Willi Kühn ist begeistert von den schönen Häusern im Ort: "Jedes Haus hat hier eine andere Farbe. Das sieht sehr malerisch aus."

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Besonders hat es ihm die historische, kunstvoll bemalte Fassade des Lindauer Rathauses angetan. Das reich bemalte Rathaus wurde zwischen1422 und 1436 an Stelle eines Rebgartens erbaut und zeigt Stilepochen aller Jahrhunderte. Der große gotische Saal des Rathauses war 1496 Schauplatz eines Reichstags. Im Erdgeschoß befinden sich das Stadtarchiv und die ehemalige Reichsstädtische Bibliothek mit mehr als 23.000 Werken aus allen Wissensgebieten vom 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

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Wie ein großer Garten Gottes

Die Besucher aus Südafrika sind überrascht von der Schönheit der bayerischen Natur. Sie sind verzaubert von der landschaftlichen Schönheit, der unberührten Natur und den malerischen Orten rund um den Bodensee. Schon 1840 meinte der Dichter Karl Simrock: "Das Wasser des Bodensees ist tiefgrün. Nur mäßige Höhen umgeben ihn; aber um so besser bebaut durch den Fleiß ihrer Bewohner. Die gesegneten Gäue, welche ihn umschließen, sind wie ein großer Garten Gottes, in dem Obsthaine, Weingärten, Getreidefelder, Wiesen und Waldungen im üppigsten Gedeihen prangen. In der Ferne heben im Duft des Vorlands die Graubündener, Appenzeller und Vorarlberger Alpen ihre schneebedeckten Häupter. Unzählige Dörfer und Städte, Burgen und Schlösser, Klöster, Kirchen und Landsitze scheinen eine geschlossene Kette um den See zu ziehen, als sollten sie die Fassung des wasserreichen Edelsteins bilden." Eine Beschreibung, die auch heute noch bei Bewohnern und Besuchern volle Zustimmung findet.

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Das Wiederfinden in der Fremde

Und Willie und Anniki Kühn sind auf ihren Reisen auch immer "in eigener Sache" unterwegs:

"Wir schauen immer ob wir nicht unseren Nachnamen irgendwo sehen. Das hier ist das erste mal, dass wir den Namen: "Kühn" gefunden haben. In Oberstaufen, das Schuhhaus: Kühn. Jetzt werden wir unseren Familien und Freunden in Südafrika erzählen, dass wir in Oberstaufen ein Schuhhaus eröffnet haben."

Willie und Anniki Kühns Fazit:

"Lindau, Bayern, Deutschland - Dankeschön und Auf Wiedersehen. Uns hat hier einfach alles gefallen: die Natur, die Menschen und das Essen. Alles"

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