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Afrika

Mehrere UN-Soldaten in Mali getötet

Der Friedenseinsatz in Mali ist der gefährlichste Einsatz der Vereinten Nationen weltweit. Nun sind erneut drei Blauhelme bei einer Explosion getötet worden. Noch ist unklar, wer für den Angriff verantwortlich ist.

UN Mission UNOSOM (picture-alliance/AA/S. Mohamed)

Für UN-Blauhelmsoldaten ist die Lage in Mali gefährlich (Archivbild)

Unbekannte hätten Blauhelmsoldaten angegriffen, die in der Region Gao im Norden Malis eine Fahrzeugkolonne eskortierten, teilten Mitarbeiter der UN-Mission vor Ort mit. Bei den Opfern handele es sich um Soldaten aus Bangladesch. Fünf UN-Soldaten seien verletzt worden. 

Die Weiten der Sahara im Norden Malis gelten als Rückzugsgebiet islamistischer Terrorgruppen. Immer wieder greifen diese die UN-Truppen und Zivilisten an. Bislang wurden bei solchen Attacken mehr als 100 UN-Soldaten getötet.

Bundeswehr in Mali

An dem UN-Einsatz MINUSMA, der seit 2013 die Einhaltung des Friedensabkommens zwischen Regierung und Rebellen überwachen soll, ist auch die Bundeswehr beteiligt. Sie stellt knapp 900 Soldaten. Insgesamt sind in Mali etwa 12.000 Soldaten und Polizisten im Einsatz.

nin/jj (dpa, rtr)