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Aktuell Amerika

Mehrere Tote nach Tornados in Oklahoma

In Oklahoma folgt eine Wetterkatastrophe der nächsten: Weniger als zwei Wochen nach dem verheerenden Tornado in der Stadt Moore sind in dem US-Bundesstaat erneut Menschen bei einem Wirbelsturm ums Leben gekommen.

Die Tornados tobten am Freitag in den amerikanischen Bundesstaaten Oklahoma und Missouri. Im Großraum Oklahoma City töteten die Wirbelstürme mindestens neun Menschen und verletzten mindestens 70. Unter den Toten sind laut einer Polizeisprecherin auch eine Mutter und ihr Kind. Ihr Wagen wurde auf einer Autobahn westlich von Oklahoma City von dem Tornado erfasst und in die Luft geschleudert.

Video ansehen 00:54

Oklahoma: neue Tornados fordern Todesopfer (01.06.2013)

Zwei weitere Tote gab es Polizeiangaben zufolge in Union City sowie einen Toten in El Reno. Zahlreiche Verletzte, darunter auch einige Schwerverletzte, werden in Krankenhäusern behandelt. Zehntausende Menschen in der Großregion Oklahoma Stadt waren ohne Strom. Auch die Kleinstadt Moore, wo vor knapp zwei Wochen bereits ein Wirbelsturm tobte, wurde erneut erfasst. Damals kamen in Moore 24 Menschen ums Leben.

Weiter Unwetter in der Region

Reporter berichteten, fünf Wirbelstürme hätten mit einer Geschwindigkeit von 145 Kilometern pro Stunde die Gegend um Oklahoma City erfasst. Die Gefahr sei noch nicht vorüber, noch immer stürme es, warnten die Behörden. Sie berichteten von Überschwemmungen, vor allem Straßen seien überflutet. Teile von zwei Fernstraßen, die durch Oklahoma City und Moore führen, seien zum Parkplatz geworden.

US-Präsident Barack Obama spricht in Moore zu den Bewohnern, im Hintergrund sind Häuser zerstört (Foto: REUTERS)

US-Präsident Barack Obama vor knapp zwei Wochen in Moore

Sicherheitsvorkehrungen getroffen

Die Gouverneurin von Oklahoma, Mary Fallin, betonte, sie habe unter anderem die Nationalgarde und die Verkehrspolizei aufgerufen, die Staus aufzulösen und die Menschen in Sicherheit zu bringen. Aus Sicherheitsgründen wurde der Flughafen von Oklahoma City evakuiert. Die Fluggäste suchten im Untergeschoss Zuflucht. Der Flughafen von St. Louis wurde ebenfalls wegen des Unwetters geschlossen.

Die Stürme bewegten sich am Freitagabend in Richtung des Bundesstaats Missouri weiter. Nordwestlich von St. Louis, einer der größten Städte in Missouri, wurde ein großer und sehr gefährlicher Tornado gesichtet.

Kein anderes Land wird so häufig von Tornados erfasst wie die USA. Im Schnitt sind es 1200 Wirbelstürme pro Jahr.

nem/sti (rtr, dpa)

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