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Arabische Welt

Mehrere Tote bei Anschlag auf dem Sinai

Die Halbinsel ist das Bindeglied zwischen Asien und Afrika - und ein Brennpunkt des Terrors. Immer wieder verüben Extremisten dort tödliche Angriffe auf Sicherheitskräfte. Doch diesmal traf es Zivilisten.

Mideast Egypt Sinai (picture alliance/AP Photo)

Ägyptischer Panzer im Norden des Sinais (Archivbild)

Durch die Explosion einer Autobombe im Norden der ägyptischen Sinai-Halbinsel sind mindestens sieben Zivilisten getötet worden, darunter zwei Kinder. Die Armee teilte mit, in der Nähe eines Militärpostens habe ein Panzer der Regierungstruppen das mit etwa 100 Kilogramm Sprengstoff beladene Fahrzeug gewaltsam gestoppt. Die Zivilisten befanden sich demnach zufällig an dem Checkpoint.

Wäre der Anschlag wie geplant durchgeführt worden, hätten 50 bis 60 Soldaten und Zivilisten zu Tode kommen können, so der Armeesprecher. Zum Zeitpunkt der Attacke standen mehrere Zivilfahrzeuge und Lastwagen vor dem Kontrollpunkt in einer Schlange, wie Videoaufnahmen des Militärs zeigen.

Zu den Tätern machte der Sprecher keine Angaben. In der Vergangenheit hatte sich der lokale Ableger der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) mehrfach zu Anschlägen auf Sicherheitskräfte in der Region bekannt. Dabei wurden bereits mehrere hundert Menschen getötet. Der ärmliche Norden des Sinais ist eine Hochburg der Extremisten.

jj/se (dpa, afp)