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Alpinismus

Mehrere Tote bei Abstürzen in den Alpen

Sieben Bergsteiger sind bei Klettertouren in den europäischen Alpen tödlich verunglückt. In Österreich stürzten fünf Deutsche in den Tod, im italienischen Trentino kamen zwei Italiener ums Leben.

Der Absturzort in Italien: Presanella in den italienischen Alpen (picture-alliance/blickwinkel/F. Neukirchen)

Ort des Absturzes: Presanella in den italienischen Alpen

In Österreich hatten die Alpinisten eine Seilschaft gebildet, die am Berg Gabler nahe der Ortschaft Krimml abgestürzt sei, wie der Einsatzleiter des Roten Kreuzes, Anton Voithofer, der österreichischen Nachrichtenagentur APA sagte.

Nur ein Mann der sechsköpfigen Gruppe überlebte das Unglück in der Nähe von Salzburg schwer verletzt. Der Schwerverletzte sei ein 75-Jähriger aus dem Raum Altötting, hieß es bei der Landespolizeidirektion in Salzburg. Die Toten, alles Männer, stammten ebenfalls aus dem Raum Altötting sowie aus der Gegend von Burghausen bei Altötting. Sie waren demnach 34, 56, 65, 69 und 70 Jahre alt. Demnach rutschte einer aus der Seilschaft in einem Gletscherbereich aus und riss die anderen mit. Die Gruppe sei 200 Meter über Eis und Geröll abgestürzt. Der Hang sei etwa 40 Grad steil gewesen. 

Bei dem Unglück unterhalb des Berges Mannlkarscharte handelt es sich um den bislang folgenschwersten Unfall dieser Saison in den österreichischen Alpen. Jeden Sommer kommen dort etliche Bergsteiger bei Unfällen ums Leben.

Tote aus Brescia

In den italienischen Südalpen kamen zwei Bergsteiger ums Leben, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Zunächst war von einem Toten und acht Verletzten berichtet worden. Eine Person sei jedoch kurz nach dem Unglück an der Schwere der Verletzungen gestorben. Neben den beiden Toten gab es Ansa zufolge sieben Verletzte, unter ihnen ein 14-jähriger Junge. Bei den Verunglückten handele es sich um zwei Familien aus dem italienischen Brescia, hieß es weiter.

Die Alpinisten hatten am Berg Presanella eine Seilschaft gebildet und waren abgestürzt. Das Unglück ereignete sich am Sonntagvormittag. Die Rettungskräfte waren mit mehreren Hubschraubern im Einsatz. 

cgn/as (afp, dpa)