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Reise

Mehr Tierschutz im jordanischen Petra

Die Touristen-Pferde in der antiken jordanischen Felsenstadt Petra sollen ein besseres Leben bekommen dank einer Stiftung der Prinzessin Alia von Jordanien und einer Tierschutzorganisation aus Wien.

In Petra sind rund 1300 Pferde und Esel im Einsatz, die Touristen durch die in den nackten Fels gehauene Stadt befördern. Rund 8000 Menschen leben von diesem Geschäft. Tierschützer beklagen, dass viele der Reit- und Zugtiere wegen der Hitze, der Trockenheit und des felsigen Untergrunds in schlechtem Zustand sind.

Für Misshandlungen ihrer Tiere sollen die Besitzer künftig die Arbeitsgenehmigung auf dem Gelände der weltbekannten Sehenswürdigkeit verlieren, heißt es in einer Anweisung örtlicher Behörden. Strafen sind vorgesehen für jene Pferdebesitzer, die ihre Tiere auf dem felsigen Grund galoppieren lassen oder die Tiere überladen.

Die neuen Schutzregeln gehen auf eine Initiative von Tierschützern zurück. Eine Stiftung der jordanischen Prinzessin Alia und die in Wien ansässige Tierschutzorganisation Vier Pfoten hatten sich für einen besseren Umgang mit den Tieren stark gemacht.

"Viele Menschen haben uns in Europa angerufen, um sich über die Lage der Pferde von Petra zu beschweren", sagte der Chef von Vier Pfoten, Heli Dungler. Seine Organisation habe nun vor Ort Ställe gebaut, in denen die Tiere frisches Wasser und Schutz vor der Sonne finden können.

is/ks (afp)