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Irak

Mehr Militärberater für Mossul-Offensive

Die USA und ihre Verbündeten nehmen den Kampf um Mossul ernst. Sie unterstützen die irakische Armee auf verschiedenen Wegen. Nun lässt eine Ankündigung aufhorchen.

Irak Mossul Militär (Getty Images/A.Al-Rubaye)

Irakische Regierungssoldaten patrouillieren im Osten von Mossul

Die US-geführte Koalition hat die Zahl ihrer Militärberater für die irakischen Streitkräfte bei der Offensive auf Mossul auf rund 450 verdoppelt. Die zusätzlichen Berater seien bereits in den vergangenen Wochen entsandt worden, sagte der Koalitionssprecher, US-Oberst John Dorrian, in einer Videokonferenz aus Bagdad. Die Verstärkung sei Teil einer Reihe von Maßnahmen, mit denen der Vormarsch der irakischen Truppen "beschleunigt" werden solle. Die Berater seien aber nicht an direkten Kampfhandlungen beteiligt. Sie dienten als Ansprechpartner der irakischen Truppen für technische und geheimdienstliche Unterstützung und hielten sich nicht an der Front auf.

Irak US-Truppen in Mossul (Getty Images/AFP/T. Coex)

US-Soldaten unterstützen die irakischen Regierungstruppen bei der Mossul-Offensive

Die irakische Armee hatte nach eigenen Angaben Ende Dezember die "zweite Phase" ihrer Offensive auf die Stadt Mossul begonnen. Damit solle der östliche Teil Mossuls von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) "befreit" werden, hieß es. IS-Kämpfer hatten Mossul im Juni 2014 eingenommen. Mossul ist nach Bagdad die zweitgrößte Stadt im Irak.

Rund 5000 US-Militärs im Irak

US-Streitkräfte führen als Teil der Koalition Luft- und Artillerieangriffe gegen den IS im Irak. Zudem trainieren und beraten sie das irakische Militär. Derzeit sind rund 5.000 Angehörige der US-Armee im Irak. 

mas/ml (afp, ap, rtr)

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