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Wirtschaft

Mehr Gewinn bei Siemens

Der Technologiekonzern Siemens konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich steigern. Der Zuwachs kam allerdings vor allem aus Einsparungen und Verkäufen von Unternehmensteilen.

"Wir haben die ursprünglich versprochenen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2014 erreicht", erklärte Konzernchef Joe Kaeser. Dazu habe das "solide vierte Quartal" beigetragen, das Ende September zu Ende ging.

Im Geschäftsjahr 2013/14 hatte der Münchner Technologiekonzern seinen Gewinn auf 5,5 Milliarden Euro nach oben geschraubt - eine Steigerung von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Die Zuwächse kommen allerdings vor allem aus Einsparungen und Verkäufen, der Umsatz ging leicht zurück.

Verkauf von Unternehmensteilen

Extra-Einnahmen verzeichnet Siemens mit dem Verkauf der Hörgerätesparte, die für gut zwei Milliarden Euro an den Finanzinvestor EQT und die Unternehmerfamilie Strüngmann geht. Die Aktionäre sollen für 2013/14 eine Dividende von 3,30 Euro je Aktie erhalten, ein Zehntel mehr als zuletzt.

Kaeser richtet Siemens derzeit neu aus. Während der Manager sich von den Anteilen an der Gemeinschaftstochter Bosch Siemens Hausgeräte trennte, erweiterte er das Energietechnikgeschäft um den Turbinenspezialisten Dresser-Rand und das Kleinturbinengeschäft von Rolls-Royce.

Für das laufende Jahr erwartet Siemens einen unveränderten Umsatz. Trotzdem soll der Gewinn je Aktie um mindestens 15 Prozent zulegen, so Kaeser.

Die Konkurrenten ist rentabler

Für den Gesamtkonzern gab Kaeser eine Marge im industriellen Geschäft zwischen zehn und elf Prozent vor, die Ergebnisse der Finanzsparte SFS und Kaufpreiseffekte ausgeschlossen.

Bei dem Wert liegt Siemens weit hinter dem Rivalen GE, der im Industriebereich zuletzt gut 16 Prozent Rendite einfuhr, und der Schweizer ABB, die gut 14

Prozent erreichte.

bea/ (rtr, dpa, afp)