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Sport-News

Mehr Geld für Europacup-Teilnehmer

Champions League und Europa League werden finanziell noch lukrativer. Das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union beschließt, deutlich mehr Geld als bisher an die Vereine auszuschütten.

Die Geldmaschine der europäischen Klubfußball-Wettbewerbe läuft wie geschmiert. Das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) legte bei seiner Sitzung in Wien die neuen Gesamtprämien für die Europapokal-Wettbewerbe fest. Von 2015 bis 2018 werden demnach jährlich jeweils 1,25 Milliarden Euro statt wie bislang rund eine Milliarde Euro an die Teilnehmer der Champions League ausgeschüttet. Die Europa-League-Starter erhalten insgesamt pro Saison 380 Millionen statt bisher rund 330 Millionen Euro. Zusätzlich werden rund 610 Millionen Euro ausgeschüttet, für laufende Kosten und so genannte "Solidaritätszahlungen". Solche erhalten z.B. nationale Ligen, die sich nicht für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren.

Das Geld, das die UEFA verteilt, stammt vor allem aus Fernseh- und Marketing-Einnahmen. Wegen noch nicht abgeschlossener Verhandlungen könnten die Beträge sogar noch steigen, sagte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino. Alle Details werden am 31. März bei der Versammlung der europäischen Klubvereinigung ECA in Stockholm präsentiert.

Niersbach rückt auf

Beim UEFA-Kongress am Dienstag lässt sich UEFA-Präsident Michel Platini für eine dritte Amtszeit bestätigen. "Ich habe mich entschieden, bei der UEFA zu bleiben, wo ich mich wohlfühle", sagte der Franzose, der es

abgelehnt

hatte, bei der Wahl des FIFA-Präsidenten gegen Amtsinhaber Joseph Blatter anzutreten. Abgenickt wird aller Voraussicht nach auch, dass DFB-Präsident Wolfgang Niersbach als Vertreter Europas

ins FIFA-Exekutivkomitee

entsandt wird. Er übernimmt dann auch im Weltverband den Posten seines Vorgängers beim DFB, Theo Zwanziger.

sn/asz (sid, dpa)

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