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Aktuell Deutschland

Mehr Bierleichen auf der Wiesn

Sanitäter und Polizei hatten beim größten Volksfest der Welt deutlich mehr zu tun als im vergangenen Jahr. Beschicker, Schausteller und Wirte bilanzieren dagegen eine "rundum gelungene Wiesn".

Das Bayerische Rote Kreuz versorgte in den zwei Wochen der Wiesn mehr als 800 "Bierleichen" und damit deutlich mehr Betrunkene als im Vorjahr. Auch die Münchner Polizei bekam mehr zu tun als 2011. Über 2000 Einsätze hätten die Beamten ans "Limit und auch darüber hinaus" gebracht, sagte ein Sprecher zum Abschluss der 179. Ausgabe des größten Volksfestes der Welt.

Video ansehen 12:00

Einsatz auf der Wiesn: Arbeiten, wo andere feiern (06.10.2012)

Oktoberfest-Chef Dieter Reiter sprach von einer bayerischen, gemütlichen Wiesn mit guten Besucherzahlen. Demnach strömten trotz einiger Regentage 6,4 Millionen Menschen auf die Theresienwiese - rund eine halbe Million weniger als vor einem Jahr. Die Besucher tranken dabei 6,9 Millionen Maß Bier (also 6,9 Millionen Liter, wenn die Gläser korrekt bis zum Eichstrich gefüllt wurden) und verspeisten umgerechnet 116 Ochsen sowie 57 Kälber.

Die Zahlen sind laut Reiter im Vergleich zum Vorjahr gesunken, weil parallel zur Wiesn das Zentrale Landwirtschaftsfest stattfand und deshalb auch das Oktoberfest-Gelände kleiner ausfiel als 2011. Das Landwirtschaftsfest gibt es nur alle vier Jahre.

Drei in bayerischer Tracht erschienene Oktoberfestbesucher beim Maßkrug-Heben (Foto: dapd)

6,9 Millionen Maß Bier gingen in diesem Jahr auf der Wiesn weg

Verglichen mit der letzten, sogenannten "kleinen Wiesn" im Jahr 2008 stieg der Bierkonsum sogar um 300.000 Maß, die Zahl der Besucher wuchs um gut 400.000. Alle Beschicker, Schausteller, große und kleine Wirte seien zufrieden, betonte Reiter. Das diesjährige Oktoberfest sei "eine rundum gelungene Wiesn" gewesen.

sti/jh (dapd, dpa)

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