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Kultur

Mehr als Telefonieren: Das "i-mode"-Handy

Mit "i-mode" soll mehr Farbe und Abwechslung in den Mobilfunkalltag kommen.

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Mach' es wie die Japaner: Das Internet ist stets zu Diensten

Das Handy ist nicht mehr nur zum Telefonieren gut. Auch aktuelle Nachrichten und Börsenkurse abrufen,
Stadtpläne und Klingeltöne herunterladen oder E-Mails mit bis zu 1000 Zeichen und Attachments verschicken - das wird demnächst möglich sein. Erstmals in Europa bietet E-Plus diese Zusatzdienste an. Abonnenten können über ein spezielles "i-mode"-Handy darauf zugreifen.

Stadtplan, Börsenkurse und Nachrichten abrufen

Rund 60 Anbieter von Inhalten hat E-Plus zur Europa-Premiere der aus Japan stammenden Technologie versammelt. Zu diesen "Content-Providern" zählen etwa die Deutsche Bahn AG, der Stadtplanhersteller
Falk, die Comdirect Bank oder die Onlinedienste der
Fußballzeitschrift Kicker und des Nachrichtenmagazins Spiegel. Dieses Angebot des neuen mobilen Datendienstes ist für E-Plus-Chef Uwe Bergheim "der erste wesentliche Schritt in das Mobilfunkzeitalter UMTS".

Akzeptanz und Markt noch vage

Bis zum Jahresende will der drittgrößte Mobilfunkanbieter in
Deutschland "mehrere hunderttausend Menschen" für die neue Technik begeistern. Konkretere Vorgaben wollte Bergheim vor Beginn des i- mode-Starts nicht verkünden. Ebenso vage wie bei der erwarteten Zahl der i-mode-Kunden gibt sich das Düsseldorfer Unternehmen auch bei der Umsatz-Prognose. Langfristig soll laut E-Plus ein i-mode-Nutzer bis zu 25 Prozent mehr ausgeben als der "normale" Mobiltelefonierer.

Gebühren nach Datenmenge

Für das neue Angebot müssen laut Bergheim die Abonnenten eine Grundgebühr von 3 Euro im Monat zahlen. Zudem werden für die frei zu wählenden Inhalte eines Providers zwischen 25 Cents und 2 Euro monatlich abgerechnet. Das Verschicken einer so genannten "i-mode"-Mail soll den Absender 19 Cents kosten. Generell wird die übertragene Datenmenge berechnet, nicht die Zeit. Das einzige i-mode-Handy, das derzeit auf dem Markt ist, kostet weitere 249 Euro. Die handelsüblichen Handys sind für die neue Technik nicht geeignet.

Riesenerfolg in Japan

Trotz dieser hohen Kosten für den Einstieg hofft E-Plus auf eine große und schnell wachsende Akzeptanz des mobilen Dienstes. Dazu verweist der Mobilfunkanbieter auf das Mutterland von i-mode. In Japan haben drei Jahre nach dem Start des Dienstes schon mehr als 30 Millionen Japaner über die i-mode-Plattform Zugang zu den Online-Angeboten von derzeit rund 2000 Unternehmen. (dpa/arn)

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