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Afghanistan

Mehr als 90 Islamisten durch US-Bombe getötet

Die Wirkung der "Mutter aller Bomben" war offenbar weitaus größer als zunächst angenommen. Die afghanischen Behörden gehen jetzt von einer deutlich höheren Zahl getöteter IS-Kämpfer aus.

Afghanistan - USA Bombe MOAB (Reuters/U.S. Department of Defense)

Bilder des US-Militärs zeigen den Moment kurz nach der Expolosion des Sprengkopfs im Distrikt Achin

Fast dreimal so viele Terroristen wie ursprünglich angenommen sind dem Abwurf einer riesigen Bombe der USA in Afghanistan zum Opfer gefallen. Bei dem Angriff am Donnerstag seien mindestens 94 Kämpfer des "Islamischen Staates" (IS) getötet worden, teilte die Regionalregierung der Provinz Nangarhar mit. Die Region gilt als Geburtsstätte des IS in Afghanistan.

Zunächst war von 36 toten Islamisten die Rede gewesen. Laut der Zentralregierung in Kabul wurde bei der Attacke eine wichtige IS-Kommandozentrale völlig zerstört. Die sprengkraftstärkste Fliegerbombe im Arsenal der US-Streitkräfte habe einen 300 Meter langen Tunnel vernichtet, hieß es.

Mehr als 8000 Kilo Sprengstoff

Die Massive Ordnance Air Blast (MOAB) mit der Typenbezeichnung GBU-43/B wird auch als "Mother of all Bombs" - also "Mutter aller Bomben" - bezeichnet. Sie gilt mit mehr als 8000 Kilo Sprengstoff und einer Entsprechung von elf Tonnen TNT als größter konventioneller Sprengkörper der US-Streitkräfte.

jj/nin (dpa, afp)

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