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Aktuell Afrika

Mehr als 60 Tote bei Busunglück in Ghana

Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Bus und einem Lastwagen sind in Ghana mindestens 61 Menschen ums Leben gekommen. Es ist einer der schlimmsten Unfälle der Geschichte Ghanas.

Ein Überlandbus des staatlichen Transportunternehmens Metro Mass Transit sei im Norden Ghanas frontal mit einem Tomatentransporter zusammengestoßen, erklärten die Polizei und der Direktor des örtlichen Krankenhauses. Dabei starben mindestens 61 Menschen, etwa 25 wurden verletzt. Es handele sich um einen der schwersten Unfälle in der Geschichte des westafrikanischen Landes, erklärte der Polizeisprecher Maxwell Atingani.

Zahlreiche Schwerverletzte seien mit Hubschraubern in die Krankenhäuser transportiert worden. Die Situation am Unglücksort nahe der Ortschaft Kintampo sei "schockierend" gewesen, so Atingani. Das Notfallpersonal habe Tote und Verletzte mit Kettensägen aus dem Wrack des Busses schneiden müssen.

Staatspräsident John Dramani Mahama sprach den Familien der Opfer über Twitter sein Beileid aus. Das Unglück sei eine "sehr traurige Nachricht", so Mahama. Nach Berichten von Augenzeugen sollen die Bremsen des Busses versagt haben. Andere Augenzeugen berichteten, beide Fahrzeuge seien zu schnell gefahren. Die Polizei habe eine Untersuchung eingeleitet, um die Unfallursache zu ermitteln, hieß es. Der Unfall ereignete sich nahe der Kleinstadt Kintampo, rund 420 Kilometer nördlich der Hauptstadt Accra.

kle/uh (dpa, epd, afp, rtre)