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Aktuell Afrika

Mehr als 20 Polizisten in Kenia getötet

Die Extremisten haben wieder zugeschlagen: Im Osten Kenias lockten Shabaab-Terroristen zahlreiche Angehörige der Sicherheitskräfte in einen Hinterhalt - und richteten ein Blutbad an.

Al-Shabaab-Mitglieder auf einer Demonstration in der somalischen Hauptstadt Mogadischu (Archivbild: Imago/Xinhua)

Al-Shabaab-Mitglieder auf einer Demonstration in der somalischen Hauptstadt Mogadischu (Archivbild)

Bei einem Angriff der radikalislamischen Shabaab-Miliz sind im ostafrikanischen Kenia nach Behördenangaben mindestens 20 Polizisten getötet und mehrere verletzt worden. Weitere Beamte würden noch vermisst.

Die Al-Shabaab bekannte sich zu der Tat. "Unsere Kämpfer haben eine erfolgreiche Operation ausgeführt", sagte ein Sprecher der Miliz dem Radiosender Andalus. Dabei seien auch fünf Fahrzeuge der Sicherheitskräfte zerstört worden.

Die Polizisten seien nahe Yumbis, etwa 80 Kilometer nordöstlich der Stadt Garissa, in einen Hinterhalt geraten, berichtete ein Polizist, der die Attacke überlebte. Der Konvoi sei zunächst über eine Mine gefahren, die daraufhin explodiert sei. Anschließend wurde offenbar auf die Insassen der Autos geschossen.

Verbindungen zu Al-Kaida

Die somalische Al-Shabaab-Miliz verübt immer wieder Anschläge im Nachbarland Kenia. Sie unterhält auch Verbindungen zur Extremistengruppe Al-Kaida. Bei einem Angriff auf die Universität von Garissa in Nordkenia waren Anfang April mehr als 140 Menschen getötet worden, darunter die vier Angreifer.

Die Rebellen bezeichnen ihre Gewalttaten als Vergeltung - für die Beteiligung der kenianischen Armee am Einsatz gegen die Shabaab in Somalia.

jj/SC (dpa, afp, rtr)

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