1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Aktuell Asien

Mehr als 1150 Tote durch Hitzewelle

Die Zahl der Toten steigt rapide: Die Temperaturen sind im Süden Indiens auf fast 50 Grad geklettert. Die meisten Opfer seien Bauarbeiter, Ältere und Obdachlose, berichten die Katastrophenbehörden.

Seit Beginn der Hitzewelle Mitte Mai sind nach amtlichen Angaben mehr als 1150 Menschen gestorben. Um ihr Auskommen zu fristen oder schlicht ihr Überleben zu sichern, müssen viele Inder trotz der verheerenden Rekordtemperaturen zur Arbeit gehen. Betroffen sind vor allem Tagelöhner und Arme, die unter freiem Himmel arbeiten oder versuchen, etwas zu verkaufen. Die sengende Hitze wird vielen zum Verhängnis.

Zumindest eine schwache Erholung scheint in Sicht. Metereologen prognostizierten für Donnerstag einige Gewitter in den südindischen Staaten Andhra Pradesh und Telangana, die besonders betroffen sind. Eine dauerhafte Abkühlung wird aber erst mit dem Beginn der Regenzeit in einigen Wochen erhofft.

Die Temperaturen stiegen in Andhra Pradesh auf bis zu 48 Grad, in der Hauptstadt Hyderabad waren die Straßen tagsüber menschenleer. Der indische Wetterdienst rief auch für Mittwoch in mehreren Bundesstaaten die höchste Alarmstufe Rot aus. In Andhra Pradesh rieten die Behörden den Bewohnern, nicht ohne Kopfbedeckung nach draußen zu gehen und viel Wasser zu trinken, wie der Katastrophenschutz-Vertreter P. Tulsi Rani sagte.

Auch die indische Hauptstadt Neu Delhi ist von der Hitze in Mitleidenschaft gezogen. Wie die Zeitung "The Hindustan Times" berichtete, wurden auch hier mehr als 45 Grad gemessen, auf einigen Straßen schmolz der Asphalt.

SC/kle (afpe, dpa)

Die Redaktion empfiehlt