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Wirtschaft

Mega-Inflation in Simbabwe

Die Inflation in Simbabwe hat im Juli offiziellen Angaben zufolge 7635 Prozent betragen. Damit habe die Steigerung der Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat gegenüber Juni noch einmal um 384 Prozentpunkte zugelegt, teilte das Zentrale Statistikamt (CSO) am Mittwoch mit. Die vom CSO veröffentlichte jährliche Inflationsrate stellt einen neuen weltweiten Rekord dar. Wirtschaftswissenschaftler gehen allerdings davon aus, dass die wirkliche Inflation sogar bei über 10.000 Prozent liegt. Die Regierung in Simbabwe erlaubte den Händlern am Mittwoch erstmals seit Ende Juni, die Preise für grundlegende Nahrungsmittel und Produkte des täglichen Bedarfs wieder anzuheben. Die Preise für Zucker, Öl, Seife und Telefonate dürften genauso wie die für einige landwirtschaftliche Produkte um bis zu 20 Prozent steigen, meldete die staatliche Zeitung 'Herald'. Ende Juni hatte die Regierung die Halbierung der Preise und ein Einfrieren auf diesem Niveau angeordnet. Die Produktion war daraufhin eingebrochen, da die Industrie argumentierte, nicht mehr kostendeckend arbeiten zu können.