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Wirtschaft

Medikamenten-Affäre belastet Pharmakonzern

Der Gewinn des deutschen Chemie- und Pharmakonzerns Bayer ist im vergangenen Jahr trotz der Affäre um den umstrittenen Cholesterinsenker Lipobay um zehn Prozent auf eine Milliarde Euro gestiegen. Das operative Ergebnis brach 2002 dagegen um fast die Hälfte ein, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Leverkusen mit. Der Umsatz ging demnach um ein Prozent auf 29 Milliarden Euro zurück. Der Chemiekonzern ist durch die Lipobay-Affäre schwer angeschlagen. Die Bayer-Aktie war am Mittwoch um weitere zehn Prozent abgestürzt, nachdem US-Aktionäre vor einem New Yorker Bundesgericht in diesem Zusammenhang Klage eingereicht hatten.Bislang sind 8400 Klagen eingegangen. In 500 Fällen hat sich Bayer aussergerichtlich geeinigt und insgesamt umgerechnet 140 Millionen Euro gezahlt.

  • Datum 13.03.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/3O12
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