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Wirtschaft

Medienunternehmer Black muss ins Gefängnis

Der ehemalige Medienmogul Conrad Black muss wegen Betrugs und Behinderung der Justiz für sechseinhalb Jahre ins Gefängnis. Binnen zwölf Wochen müsse sich der 63-Jährige in der Haftanstalt melden, entschied eine Bezirksrichterin am Montag in Chicago. Außerdem muss Black eine Geldstrafe von 125.000 Dollar zahlen. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von bis zu 24 Jahren gefordert. Der einst schillernde Medienzar, ein gebürtiger Kanadier, ist Mitglied im britischen House of Lords. Im Juli wurde Black nach einem monatelangen Prozess schuldig gesprochen. Black habe das Vertrauen von Investoren missbraucht, erklärte die Richterin. Er habe sich mit einem ausgefeilten System bereichert und seine Schuld nie eingestanden. Blacks Verlag Hollinger International veröffentlichte einst hunderte von Titel - darunter so renommierte Blätter wie der "Daily Telegraph" oder die "Jerusalem Post" - und galt als eines der größten Zeitungsimperien der Welt.