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Aktuell Europa

Medienbericht: Auch Deutsche möglicherweise unter den Todesopfern von Nizza

Bei dem Anschlag in Nizza sind nach einem Bericht des Senders RBB möglicherweise auch zwei Schülerinnen und eine Lehrerin aus Berlin getötet worden. Sie gehörten zu einer Klasse, die auf einer Abi-Fahrt unterwegs war.

Eine Bestätigung für diese Darstellung liegt bisher nicht vor. Der Sender RBB berief sich auf nicht näher bezeichnete eigene Informationen. Das Auswärtige Amt in Berlin schloss nicht aus, dass Deutsche von dem Anschlag betroffen sein könnten. Ein Team des Generalkonsulats Marseille sei auf dem Weg nach Nizza, um vor Ort die Lage weiter aufzuklären und gegebenenfalls betroffenen Deutschen Hilfe und Beistand zu leisten, sagt eine Sprecherin.

Das Landeskriminalamt in der deutschen Hauptstadt prüft derzeit, ob unter den Opfern des Terroranschlags von Nizza auch Berliner sind. Dass teilte die Polizei am Freitag per Twitter mit.

Dreitägige Staatstrauer

Nach dem Anschlag von Nizza mit mindestens 84 Toten hat Frankreichs Staatschef François Hollande eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen. Sie beginne am Samstag und dauere bis Montag, sagte Premierminister Manuel Valls nach einem Treffen des Sicherheitskabinetts in Paris. An öffentlichen Gebäuden sollten die Fahnen schon ab Freitag auf Halbmast gehängt werden.

Ein 31-jähriger Franko-Tunesier war am Donnerstagabend kurz nach dem Feuerwerk anlässlich des französischen Nationalfeiertags auf der Strandpromenade von Nizza mit einem Lkw in eine Menschenmenge gerast. Er tötete mindestens 84 Menschen und verletzte fast 20 weitere lebensgefährlich, bevor er von Polizisten erschossen wurde.

kle/ww (afp, dpa, rbb)