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Aktuell Europa

Medien: Gesuchter Terrorist soll sich in Pariser Wohnung verschanzen

Der als Hintermann der Anschläge gesuchte Abdelhamid Abaaoud soll sich in Paris in einer Wohnung verschanzt haben. Bei der Polizeiaktion gab es Medienberichten zufolge mindestens zwei Tote.

Der Einsatz gilt einem der mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge von Paris, dem belgischen Islamisten Abdelhamid Abaaoud. Der 28-Jährige ist Mitglied der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS). Französische Ermittler gehen davon aus, dass die Anschläge von ihm angeordnet wurden.

In der Wohnung im Pariser Vorort Saint Denis sollen sich neben ihm noch mehrere weitere Männer aufhalten. Die Anwohner in der Umgebung wurden aufgerufen, in ihren Wohnungen zu bleiben.

Medien: Mindestens ein Toter, mehrere Verletzte

Bei dem Anti-Terror-Einsatz im Norden von Paris sind zwei Verdächtige zu Tode gekommen. Unter ihnen ist eine Frau, die sich selbst in die Luft sprengte, wie Polizisten sagten. Ein Verdächtiger sei nach wie vor in der von der Polizei belagerten Wohnung im Pariser Vorort Saint-Denis verschanzt. In Agenturberichten ist auch von mehreren verletzten Polizisten die Rede.

Die Polizei sucht nicht nur nach Abaaoud, sondern fahndet auch nach mindestens einem weiteren flüchtigen mutmaßlichen Attentäter, dem 26-jährigen Salah Abdeslam. Ein von den Ermittlern ausgewertetes Video deutet zudem auf einen möglichen weiteren flüchtigen Attentäter hin.

Frankreich Schießerei bei Polizeiaktion in Saint-Denis Paris

Bei Schusswechseln zwischen Polizei und mutmaßlichen Terroristen soll es mindestens zwei Tote gegeben haben

Im Pariser Vorort Saint-Denis, wo derzeit die Polizeiaktion läuft, steht das Stade de France. Die Terroristen hatten auch dort ein Blutbad anrichten wollen, als die deutsche Nationalmannschaft gegen Frankreich spielte. Die Extremisten gelangten aber nicht ins Stadion.

Bei der Anschlagserie am späten Freitagabend hatten schwerbewaffnete Attentäter bei Angriffen auf die Pariser Konzerthalle Bataclan, auf eine Reihe von Bars und Restaurants und auf das Stade de France 129 Menschen getötet und mehr als 350 Menschen verletzt. Sieben Selbstmordattentäter starben. Zu den Terrorakten hat sich der IS bekannt.

Air-France-Maschinen umgeleitet

Wegen Bombendrohungen wurden in den USA unterdessen zwei Maschinen der französischen Fluggesellschaft Air France kurz nach ihrem Start umgeleitet. Es habe anonyme Bombendrohungen gegen die Flugzeuge gegeben, teilte Air France mit.

Eines der Flugzeuge wurde nach seinem Start in Los Angeles nach Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah umgeleitet, die andere Maschine landete aus Washington kommend im kanadischen Halifax. Beide Flüge sollten ursprünglich nach Paris gehen.

haz/pab (dpa, rtr, afp)