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Max-Planck-Gesellschaft

Hier werden Nobelpreisträger gemacht. In den 80 Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft wird Grundlagenforschung betrieben - von der Biologie bis zur Psychologie.

Max Planck (1858-1947) - Foto: Max-Planck-Gesellschaft)

Max Planck (1858-1947), Physiker, Nobelpreisträger 1918

Die "Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften" ist eine unabhängige gemeinnützige Forschungsorganisation. Die Gesellschaft ist der erkenntnisorientierten Grundlagenforschung verpflichtet und gründet ihre Institute bevorzugt um herausragende Forscherpersönlichkeiten. Max-Planck-Institute gelten als "Centres of Excellence'" in der Grundlagenforschung und genießen im In- und Ausland große Anerkennung. Und das zu Recht: Seit der Gründung 1948 erhielten allein 17 Max-Planck-Forscher einen Nobelpreis.

Die Max-Planck-Gesellschaft unterhält derzeit 80 Institute, Forschungsstellen, Laboratorien und Arbeitsgruppen, die sich einem breiten Spektrum ausgewählter Forschungsthemen widmen. In der Auswahl und Durchführung ihrer Forschungsaufgaben sind die Institute frei und unabhängig.

Max-Planck-Institute betreiben Grundlagenforschung in folgenden Gebieten:

- Biologisch-Medizinische Sektion
- Chemisch-Physikalisch-Technische Sektion
- Sozial- und Humanwissenschaftliche Sektion

Die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Max-Planck-Instituten und Partnern im In- und Ausland vollzieht sich überwiegend in Form von zeitlich befristeten Einzelprojekten.

Die Max-Planck-Gesellschaft greift vor allem innovative Forschungsrichtungen auf, die an den Hochschulen noch keinen ausreichenden Platz gefunden haben oder wegen ihrer interdisziplinären Ausrichtung nicht in das Organisationsgefüge der Universitäten passen. In vielen Bereichen haben die Institute eine Ergänzungsfunktion zur Hochschulforschung. Die leitenden Wissenschaftler werden grundsätzlich von außen und in vielen Fällen aus dem Ausland berufen.

In Zusammenarbeit mit deutschen Universitäten sind sogenannte "International Max Planck Research Schools" entstanden. Mit diesen Forschungsstätten wird gezielt die internationale Zusammenarbeit gefördert - vor allem Promotionsvorhaben ausländischer Nachwuchswissenschaftler: Etwa die Hälfte der Mittel wird für ausländische Bewerber bereitgestellt.


Autorin: Claudia Unseld
Redaktion: Gaby Reucher

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