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Sport

Materazzi siegt vor Gericht

Gericht: Materazzi hat Zidane nicht rassistisch beleidigt. Beckham bleibt Fußball-Spitzenverdiener. FIFA hebt Sperre gegen Addo auf. Sao Paulo sperrt Alberto. Champions League vorerst ohne Cech und Totti.

Marco Materazzi (Quelle: dpa)

Will nicht als Rassist dastehen: Marco Materazzi

Marco Materazzi hat erfolgreich gegen zwei britische Zeitungen geklagt. Diese hatten behauptet, der italienische Fußball-Weltmeister habe den französischen Spieler Zinedine Zidane im WM-Finale 2006 auch rassistisch beleidigt. Nach Angaben seines Anwalts müssen sich die Zeitungen entschuldigen, die Gerichtskosten tragen und eine beträchtliche Summe Schadenersatz leisten. Materazzi hatte nach dem WM-Finale im Fernsehen gestanden, er habe Zidane mit den Worten "Ich bevorzuge deine Schwester, die Nutte" provoziert. Es seien "sechs dumme Worte" gewesen. Zidane hatte darauf mit einem Kopfstoß reagiert und war vom Platz geschickt worden.

Cech unterzieht sich Gesichtsoperation

Tschechiens Nationaltorwart Petr Cech kann nicht beim Viertelfinal-Rückspiel der Champions League seiner Mannschaft FC Chelsea gegen Fenerbahce Istanbul am Dienstag (08.04.2008) dabei sein. Der 25-Jährige hatte beim Training Platzwunden an Lippe und Kinn erlitten, am Montag musste er sich deswegen einer Gesichtsoperation unterziehen. Cech spielt schon seit Oktober 2006 mit speziellem Kopfschutz. Damals stieß er mit einem Gegenspieler so hart zusammen, dass er einen Schädelbruch erlitt.

David Beckham (Quelle: dpa)

Kein Fußballer verdient mehr als David Beckham

Beckham wieder Spitzenverdiener

David Beckham bleibt auch nach seinem Wechsel in die sportlich zweitklassige US-Profiliga der bestbezahlte Fußballer der Welt. Pro Jahr kommt der englische Spieler durch seinen Vertrag bei Los Angeles Galaxy sowie durch Werbeeinnahmen auf 31 Millionen Euro Einkommen. Das hat die französische Sporttageszeitung "France Football" ausgerechnet. Damit liege Beckham vor dem Brasilianer Ronaldinho vom FC Barcelona (24,1 Millionen Euro) und dessen argentinischen Klubkollegen Lionel Messi (23 Millionen Euro).

FIFA-Sperre gegen Addo aufgehoben

Nach knapp vier Jahren hat FIFA-Präsident Joseph S. Blatter den Zehn-Jahres-Bann gegen den früheren somalischen Verbandsvorsitzenden Farah Addo aufgehoben. Der Fußball-Weltverband hatte Addo 2004 für zehn Jahre von allen Fußball-Ämtern ausgeschlossen, nachdem herausgekommen war, dass dieser Fördergelder für den somalischen Fußball in Höhe von mehreren hunderttausend Dollar unterschlagen hatte.

Kapitän von AS Rom fällt aus

AS Rom muss am Mittwoch beim Rückspiel im Viertelfinale der Champions League ohne seinen Kapitän Francesco Totti auskommen. Das geht aus der Kaderliste hervor, die der Verein auf seiner Internetseite veröffentlicht hat: Dort fehlt Tottis Name. Der Angreifer schlägt sich zur Zeit mit einer Oberschenkelverletzung herum. Roms Präsident Luciano Spalletti hatte am Wochenende erklärt, Totti solle besser pausieren und sich für das Spiel gegen Udine schonen. Der AS Rom liegt in der Champions League mit vier Punkten Rückstand hinter Tabellenführer Inter Mailand.

Carlos Alberto (Quelle: AP)

Keine Fitness oder keine Disziplin - Carlos Alberto

Sao Paulo sperrt Alberto

Zwei Monate nach seinem Debüt beim FC Sao Paulo ist Carlos Alberto bis auf Weiteres vom Spielbetrieb ausgeschlossen worden. Dem 23-Jährigen wird mangelnde Fitness vorgeworfen. Er werde in den nächsten Tagen ein Spezialtraining erhalten, kündigte Carlos Augusto de Barros e Silva, Vizepräsident von Sao Paulos Fußball-Abteilung, an. Brasilianische Medien spekulierten über eine Strafe wegen Disziplinlosigkeit, weil Alberto am Freitag zu spät zum Training erschienen war. Der Fußballer spielt eigentlich bei Werder Bremen, wurde aber für ein halbes Jahr an den brasilianischen Spitzenclub ausgeliehen. (det)