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Angola

Massenpanik in einem Fußballstadion in Angola

Bei einem Fußballspiel in der Stadt Uige stürmten hunderte Fans ein Eingangstor des Stadions. Etliche Menschen stürzten und erstickten oder wurden zu Tode getrampelt.

In einem Fußballstadion in der Stadt Uige im Norden Angolas sind bei einer Massenpanik mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 50 Stadionbesucher seien verletzt worden, einige von ihnen schwer, sagte ein Polizeisprecher. Unter den Toten seien auch mehrere Kinder.

Das Unglück ereignete sich während eines Erstligaspiels zwischen den Teams Santa Rita de Cassia und Libolo in der Stadt Uige. Nach Angaben der Polizei stürmten hunderte Fans ein Eingangstor, um in das bereits vollbesetzte Stadion zu gelangen. Dabei seien zahlreiche Menschen zu Boden gedrückt worden. Viele Opfer seien zu Tode getrampelt worden oder erstickt.

Die Gästemannschaft Recreativo do Libolo sprach auf ihrer Vereinswebsite von einer "beispiellosen Tragödie". Nach einer Meldung der staatlichen angolanischen Nachrichtenagentur Angop sprach Staatspräsident Jose Eduardo dos Santos den Familien der Opfer sein Beileid aus und ordnete eine behördliche Untersuchung an.

kle/cr (afp, dpa, rtre, ape)

 

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