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Aktuell Asien

Massenflucht vor den Fluten

In Asien regnet es seit Tagen heftig. Hunderttausende Menschen mussten vor Überschwemmungen fliehen - auch in der indonesischen Provinz Aceh, wo die Menschen eigentlich des 10. Jahrestags des Tsunami gedenken wollen.

In Malaysia hat sich die Zahl der Menschen, die in Notunterkünften Schutz vor den Fluten suchen, nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Bernama auf mehr als 62.000 verdoppelt. Aus einem Feriendorf im Taman Negara Nationalpark im Westen des Landes wurden rund 80 ausländische Touristen gerettet. Darunter sollen auch Deutsche gewesen sein. In Sri Lanka starben drei Menschen durch Schlammlawinen, mehr als 60.000 Menschen wurden vor den Wassermassen evakuiert.

Tagelanger starker Regen

In der indonesischen Provinz Aceh flohen rund 120.000 Menschen vor den Wassermassen. In sieben Bezirken regnet es seit Sonntag. Ost- und Nord-Aceh seien am stärksten betroffen, sagte ein Vertreter der nationalen Katastrophenschutzbehörde.

Aceh begeht am Freitag den 10. Jahrestag des Tsunami, bei dem 2004 allein in der Provinz rund 170.000 Menschen ums Leben kamen. Ein Erdbeben vor der Insel Sumatra hatte am Zweiten Weihnachtstag 2004 eine Reihe von verheerenden Flutwellen ausgelöst, die die Küsten insbesondere von Indonesien, Sri Lanka und Thailand verwüsteten. Mindestens 230.000 Menschen starben, mehr als 1,7 Millionen Küstenbewohner rund um den Indischen Ozean wurden obdachlos.

ab/sc (ap, dpa, rtr)