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Reise

Massenandrang auf den Floating Piers

Schlechtes Wetter am Iseo-See in Italien hat die Freude am neuesten Werk des Verpackungskünstlers Christo getrübt - doch der Ansturm von Besuchern war riesig.

Die für die Sicherheit der Besucher auf den "Floating Piers" auf dem Iseo-See in Italien zuständigen Veranstalter riefen Christo-Fans angesichts der Besuchermassen auf, ihren Besuch zu verschieben. Zudem gab es zeitweise heftigen Wind und prasselnden Regen. Wegen des großen Andrangs und des schlechten Wetters werde zu einer Verschiebung des Besuchs geraten, erklärten die Veranstalter. Die Behörden stoppten ihrerseits den Zugverkehr Richtung Iseo-See.
Das Kunstwerk hatte gleich am ersten Tag mehrere tausend Neugierige angelockt: Schon früh um acht Uhr beschritten am Samstag die ersten Gäste die drei Kilometer langen Pontons, die unter Christos Anleitung auf dem See verlegt worden waren.
Insgesamt kamen bereits am Eröffnungstag mehr als 55.000 Menschen zum See, woraufhin die Organisatoren erstmals dazu aufriefen, den Besuch zu verschieben. Die "Floating Piers" erlauben es den Besuchern, von Sulzano aus zu den Inseln Monte Isola und San Paolo zu schreiten - und dabei gleichsam über das Wasser zu wandeln - allerdings maximal 11.000 Menschen zugleich, weshalb es zu langen Wartezeiten kam.
Die "Floating Piers" sollen bis zum 3. Juli zugänglich sein. Es wird mit mehr als 500.000 Touristen aus der ganzen Welt gerechnet. Gemeinsam mit seiner 2009 verstorbenen Frau Jeanne-Claude ist Christo durch seine Monumentalkunstwerke - darunter die Verhüllung des Berliner Reichstags 1995 und die verpackte Brücke Pont Neuf in Paris 1985 - weltberühmt geworden.

is/ks (AFP)

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