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Martin Walser

Martin Walser ist ein deutscher Schriftsteller. Der am 24. März 1927 geborene Walser gehört zu den bedeutendsten Literaten Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg.

Als typischer Vertreter der deutschen Nachkriegsliteratur schrieb Walser immer wieder über Menschen, die am Leben scheitern, weil sie die Anforderungen, die an sie gestellt werden, nicht bewältigen können. Seine Helden sind Kämpfer, die sich inneren seelischen Auseinandersetzungen und Zerreißproben stellen müssen. Auch als Theater-Autor machte sich Walser einen Namen. Walser ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Sächsischen Akademie der Künste, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt und des PEN-Zentrums Deutschland. Seine bisher höchste Auszeichnung, den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, bekam Walser 1998. In seiner Rede zur Preisverleihung kritisierte er eine "Instrumentalisierung von Auschwitz" und die Thematisierung des Holocaust als eine "Moralkeule". Kontroverse Diskussionen, teilweise sogar Proteste, waren die Folge.

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