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Wissen & Umwelt

Marssonde erfroren

Die Marssonde Phoenix (Foto: AP)

Ein kurzes, aber erfülltes Leben: Die Raumsonde Phoenix ist knapp drei Jahre nach ihrem Start von der Erde auf dem Mars "erfroren". Die Sonde habe - wie erwartet - den harten Mars-Winter nicht überstanden, teilte die die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Die durchschnittlich aufgezeichnete Temperatur auf unserem Nachbarplaneten liegt bei -63 Grad Celsius und im Winter noch darunter. Alle Versuche, Kontakt mit Phoenix aufzunehmen, scheiterten. Vor zwei Jahren hatte die Sonde eine spektakuläre Entdeckung gemacht: bei seinen Bohrungen im Eisboden des Marspols stieß Phoenix erstmals auf Spuren von Wasser. Wasser gilt in der Wissenschaft als Voraussetzung für jede Form von einfachem Leben. Allerdings stieß der Roboter auch auf giftiges Perchlorat-Salz, was wiederum gegen Leben auf dem Roten Planeten spricht. Bis zu seinem frostigen Tod schickte Phoenix mehr als 25.000 Bilder vom Mars zur Erde. (jw, dpa, afp)