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WM-Qualifikation

Marokko und Tunesien lösen WM-Tickets

Als letzte afrikanische Nationen qualifizieren sich Marokko und Tunesien für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Irland darf auf seine vierte WM-Teilnahme hoffen.

Jubelnde Spieler Marokkos beim Spiel in Abidjan gegen die Elfenbeinküste. Foto: Getty Images

Marokkos Spieler feiern die Qualifikation zur WM 2018

Die Fußballer der Elfenbeinküste um Hertha-Star Salomon Kalou fahren nicht zur WM 2018 nach Russland. Das Team des Belgiers Marc Wilmots verlor am Samstag das letzte und entscheidende Spiel in der Afrika-Gruppe C gegen Marokko mit 0:2 (0:2) und belegt im Endklassement mit acht Punkten nur Rang zwei hinter Marokko. Das Team des französischen Trainers Herve Renard qualifizierte sich mit 12 Punkten souverän für das Endrundenturnier im kommenden Jahr. Die Nordafrikaner nehmen zum fünften Mal und erstmals seit 1998 an einer Weltmeisterschaft teil. Nabil Dirar von Fenerbahce Istanbul brachte die Gäste in Abidjan mit 1:0 in Führung (25.). Der frühere Bayern-Profi Mehdi Benatia erhöhte nur fünf Minuten später zum 2:0-Endstand (30.).

Tunesien zum fünften Mal bei WM dabei

Jubelnde Fans Tunesiens beim Spiel gegen Libyen. Foto: Getty Images

Tunesiens Fans freuen sich auf die WM

Tunesien reichte am letzten Spieltag der WM-Qualifikation in Afrika ein 0:0 gegen Libyen, um sich mit 14 Punkten den Sieg in der Gruppe A vor dem Kongo (13 Punkte) zu sichern. Dem Verfolger nutzte der 3:1 (0:0)-Sieg gegen Guinea nichts mehr. Für die Tunesier ist es die fünfte WM-Teilnahme. Zuletzt war das Land 2006 in Deutschland bei einer WM-Endrunde dabei gewesen. Zuvor hatten bereits Nigeria, Ägypten und der Senegal Tickets für das Turnier im kommenden Sommer gelöst. Insgesamt hat der afrikanische Verband CAF fünf Startplätze bei der WM in Russland.

Keine Tore in Kopenhagen

Fußball WM Playoffs | Dänemark vs Irland (Getty Images/C. Ivill)

Irlands Torwart Randolph rettet das Unentschieden

Irland darf auf seine vierte Teilnahme an einer Fußball-WM hoffen. Das Team von Trainer Martin O'Neill erkämpfte sich im Playoff-Hinspiel in Dänemark ein 0:0 und kann mit einem Sieg am kommenden Dienstag (Anstoß 20.45 Uhr MEZ) in Dublin sein Russland-Ticket lösen. Doch auch die Dänen haben noch alle Chancen, nach 2010 zum fünften Mal an einer WM-Endrunde teilzunehmen. Die Dänen hatten in Kopenhagen anfangs die besseren Chancen, taten sich im weiteren Verlauf aber immer schwerer gegen die kompakt stehenden Gäste. Die Einwechslung des Leipziger Stürmers Yussuf Poulsen (64.) brachte bei den Dänen nicht mehr Gefahr ins Offensivspiel. Die Gastgeber ließen aus Angst vor einem Auswärts-Tor der Iren das letzte Risiko vermissen. Kurz vor Schluss wäre Poulsen mit einem Kopfball beinahe doch noch das 1:0 für Dänemark gelungen (89.). Irland hatte zuletzt 2002 in Japan und Südkorea an einer Weltmeisterschaft teilgenommen.

sn (dpa, sid)

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