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Aktuell Afrika

Marokko: Tragischer Tod von Schulkindern

Ein Bus kollidierte mit einem Lkw und ging in Flammen auf: In den ersten Berichten von dem Unfall im äußersten Süden Marokkos ist von mindestens 33 Toten die Rede - die meisten davon junge Schüler.

Der Reisebus soll mit etwa 50 Schulkindern und ihrem Trainer auf der Rückfahrt von einem Sportwettbewerb im Norden gewesen sein. In den frühen Morgenstunden stieß er unweit der südmarokkanischen Stadt Tan-Tan mit einem Lastwagen zusammen, fing sofort Feuer und brannte völlig aus. Mindestens 33 Menschen kamen ums Leben, wie die marokkanische Nachrichtenagentur MAP meldete. Die meisten Opfer seien zwischen acht und 14 Jahren alt.

Ausgebrannter Bus nach Unfall im marokkanischen Tan-Tan (foto: anadolu/PA)

Der völlig ausgebrannte Bus nach dem Unfall nahe dem marokkanischen Tan-Tan

Die Nachrichtenportale Medias 24 und Goud berichteten zunächst von 40 Toten, doch wurde diese Zahl von den örtlichen Behörden nicht bestätigt. Neun Menschen wurden nach deren Angaben verletzt, zwei von ihnen schwebten in Lebensgefahr.

Auf Marokkos Straßen kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Nach Behördenangaben sterben dabei jährlich rund 4000 Menschen.

Beim bislang schwersten Unfall wurden im September 2012 ebenfalls im Süden des Landes 42 Menschen getötet.

SC/gmf (afp, dpa, APE)