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Reporter

Markus Reher bei Väterchen Frost

Was für die deutschen Kinder das Christkind oder der Weihnachtsmann bedeutet, ist für russische Kinder Väterchen Frost.

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Hundertausende Wunschbriefe bekommt Väterchen Frost jährlich, etwa 4000 Erwachsene und Kinder pilgern täglich in die "Heimat" von Väterchen Frost, um ihm persönlich zu begegnen. Auch DW-TV Reporter Markus Reher reist ins 1000 Kilometer von Moskau entfernte Velikij Ustjug und versucht herauszufinden, was sich hinter dem Väterchen-Frost wirklich verbirgt.

Wer dieser Tage Väterchen Frost besuchen will, braucht Geduld und warme Stiefel. An der Haltestelle des eigens eingerichteten Sammeltaxis wartet stets eine fröstelnde Traube aus Müttern, Grossmüttern, Vätern und Kindern. Gelegentlich mischen sich auch Jugendliche und Liebespaare unter die Anhänger des sowjetischen Ersatzweihnachtsmannes. Die in den 20er Jahren von den Kommunisten eingeführte Figur sollte das alte russisch-orthodoxe Weihnachten ersetzen. Seitdem gehört das Grossväterchen, wie es auf russsich heißt, zu den wichtigsten Prominenten des Landes. Auf seiner Reise trifft DW-Reporter Markus Reher Kinder, die ihm über ihre Erfahrungen mit dem Väterchen berichten, ihre Ängste und Hoffnungen. In seiner Residenz trifft er Väterchen Frost - der bis zum Schluss nicht das Geheimnis lüften will, daß er eigentlich im "normalen" Leben Andrej heisst.

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