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Pressemitteilungen

Markus Ferber: EU-Beitritt Rumäniens aus heutiger Sicht nicht zu verantworten

Fraktionsvorsitzender der CSU-Parlamentariergruppe im Europäischen Parlament im Interview von DW-RADIO


"Wenn alle Versprechungen umgesetzt worden wären, würden wir heute diese Diskussion nicht führen. Rumänien braucht aber offensichtlich mehr Zeit, um seine Probleme in den Griff zu bekommen." Das sagte der Vorsitzende der CSU-Parlamentariergruppe im Europäischen Parlament, Markus Ferber, in einem Interview mit dem Rumänischen Programm von DW-RADIO. Das Problem der flächendeckenden Korruption in Rumänien sei so gravierend, dass der geplante EU-Beitritt des Landes im Jahr 2007 aus heutiger Sicht nicht zu verantworten sei, erklärte Ferber weiter. Die CDU/CSU-Fraktion im Europaparlament plädiere für eine "Warteschleife, weil auch die neue Regierung in Bukarest die zugesagten Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung" bisher nicht umgesetzt habe. Das Europäische Parlament will am 13. April 2005 über den EU-Beitritt Rumäniens und Bulgariens zum 1. Januar 2007 abstimmen.


"Wir sind nicht für ein negatives Votum gegen Rumänien", sagte Ferber gegenüber DW-RADIO. "Wir sollten den Bericht der EU-Kommission im Oktober 2005 abwarten und erst dann im Parlament entscheiden."

1. März 2005
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  • Datum 01.03.2005
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  • Permalink http://p.dw.com/p/6JYr
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