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Wirtschaft

Marktwirtschaft und Demokratie finanzieren

Die Osteuropabank (European Bank for Reconstruction and Development - EBRD) ist der größte Investor in Osteuropa und den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion. Ein Überblick.

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Bringt die Osteuropabank den Aufschwung Ost?

Um den langen Marsch von der Zentralwirtschaft hin zu marktwirtschaftlichen Verhältnissen zu stimulieren, engagiert sich die Bank in 27 Staaten. Teilhaber der EBRD sind 60 Staaten, die Europäische Union und die Europäische Investitionsbank EIB.

Nur solide Investments

Die EBRD selbst investierte bislang insgesamt über 20 Milliarden € und mobilisierte über Ko-Finanzierungen weitere 40 Milliarden: Da die Bank verpflichtet ist, sich ausschließlich an soliden Projekten zu beteiligen, die auf absehbare Zeit Gewinn abwerfen, steigen andere Investoren gern mit ins Boot.

So kamen in den letzten elf Jahren Investitionen in Höhe von annähernd 60 Milliarden € zustande. Im vergangenen Jahr allein machte sie neue Finanzierungszusagen im Wert von rund dreieinhalb Milliarden €. In Russland steigerte die Bank ihre Kredite um 42 Prozent auf 822 Millionen, der Gewinn der Osteuropabank stieg im Jahr 2001 auf 157 Millionen €.

Geld für Projekte - nicht für Regierungen

Im Unterschied zu anderen internationalen Finanzinstitutionen wie beispielsweise dem Internationale Währungsfonds (IWF), der Weltbank oder der Europäischen Investitionsbank (EIB) macht die EBRD keine Generalfinanzierung für Regierungen. Die Osteuropabank investiert in Projekte.

Ob es sich um die Umstrukturierung alter Riesenkombinate handelt, den Aufbau moderner Telekommunikationssysteme oder Verkehrswege, die Verbesserung der Energieversorgung, Landwirtschaft und Umweltschutz oder die Förderung des Entstehens kleiner und mittelgrosser: Alles, was nach Ansicht der EBRD dem Aufbau von Marktwirtschaft und Demokratie nutzt, zählt zu den angestammten Geschäftsfeldern.

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