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Mario Adorf, Schauspieler und Autor

Er hat Schurken gespielt und Helden, Mörder und Liebhaber. Seit fast 60 Jahren brilliert Schauspieler Mario Adorf im Theater, im Fernsehen, im Film.

Während Hollywood nur eine Episode blieb, prägte der 82-Jährige das europäische Kino mit. Bei „Typisch deutsch“ spricht der Deutsch-Italiener über seinen Weg aus bescheidenen Verhältnissen ins Rampenlicht.

Nur wenige Schauspieler können auf eine ähnlich lange und erfolgreiche Karriere blicken, wie Mario Adorf. Über 200 Rollen im Film, im Fernsehen und auf der Bühne hat der 82-Jährige gespielt und parallel dazu Erfolge als Buchautor und Entertainer gefeiert.

Bereits kurz nach seiner Schauspielausbildung beeindruckt er in dem für einen Oscar nominierten Drama „Nachts, wenn der Teufel kam“ von 1957. Adorf spielt darin den Serienmörder Bruno Lüdke. Mit der Rolleempfiehlt er sich als facettenreicher Darsteller von Gaunern und sonstigen Fieslingen. Auch international macht er auf sich aufmerksam; dreht Hollywood-Western in den USA und Italo-Western in Italien. In den 70er Jahren öffnet er sich dem Jungen Deutschen Film und der sich ihm. Mario Adorf dreht mit Volker Schlöndorff und Rainer Werner Fassbinder.

Geboren wird Mario Adorf 1930 in Zürich als uneheliches Kind. Seine Mutter zieht mit ihm nach Mayen in die Eifel und bringt sich und ihren Sohn als Schneiderin alleine durch. Für einige Jahre muss sie ihn in die Obhut eines Waisenhauses geben. Seinen Vater, einen verheirateten Chirurgen aus Süditalien, trifft Mario Adorf nur ein Mal in seinem Leben.

Seine italienische Seite lebt Mario Adorf in Rom aus. Fast vierzig Jahre wohnt er in der „Ewigen Stadt“, versucht italienischer zu sein als die Italiener. Er sucht nach einer Heimat und nach Identität. 2004 endet dieser Lebensabschnitt.

Seit über vierzig Jahren ist Monique Faye an seiner Seite. Eine Lebenspartnerschaft, die das Paar 1985 mit der Ehe besiegelt. Paris und München sind die Lebensmittelpunkte der beiden.

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