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Typisch deutsch

Marianne Buggenhagen, Paralympics-Veteranin

Mit neun Goldmedaillen bei Paralympischen Spielen sowie zahlreichen Welt- und Europameistertiteln ist Marianne Buggenhagen eine Ausnahmeathletin.

Seit ihrem 23. Lebensjahr sitzt die 59-Jährige im Rollstuhl, den sie nicht als Schicksal empfindet, sondern als Wegbereiter für eine ungeahnte Karriere - darüber spricht sie bei Typisch deutsch.

Geboren wird Marianne Buggenhagen 1953 in Ueckermünde am Stettiner Haff. Wegen ihrer Körpergröße, schon mit 14 Jahren misst sie 1,80 Meter, wird sie als Jugendliche von Talentsuchern für das Volleyballteam der DDR entdeckt und zieht nach Berlin, wo sie neben dem Training eine Ausbildung zur Krankenschwester absolviert. Mit 19 erleidet sie einen scheinbar harmlosen Bandscheibenvorfall, der in einer Querschnittslähmung endet. Langsam gewöhnt sie sich an ein Leben mit dem Rollstuhl, der ihr neue Mobilität verschafft. Und sie entdeckt, dass man auch mit Handicap Leistungssport treiben kann. 35 Jahre dauert ihre Karriere inzwischen, sechsmal hat sie Deutschland bei den Paralympischen Spielen vertreten. Mit ihrem Ehemann Jörg lebt Marianne Buggenhagen in Bernau bei Berlin.

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