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Fußball

Marco Kurz soll Hoffenheim retten

Drittletzter und nur zwölf Punkte aus 17 Spielen: Die TSG 1899 Hoffenheim steckt zu Beginn der Winterpause tief in der Krise. Nun soll Marco Kurz die angeschlagene Elf aus dem Kraichgau wieder motivieren.

Es war eine sehr kurze Amtszeit für Frank Kramer als Cheftrainer. Gerade einmal zwei Spiele saß er als Interimscoach auf der Hoffenheimer Bank. Doch beide Spiele (gegen Hamburg und Dortmund) gingen ebeso verloren wie die vier Partien zuvor unter der Trainerschaft von Markus Babbel. Logische Konsequenz im Kraichgau: Ein neuer Coach musste her. Die Wahl fiel auf Marco Kurz, der am Mittwoch (19.12.2012) offiziell als Hoffnungsträger vorgestellt wird. Der ehemalige Übungsleiter des 1. FC Kaiserslautern erhält einen leistungsbezogenen Vertrag bis 2014. Der Kontrakt gelte auch für die 2. Liga, sagte Manager Andreas Müller. "In erster Linie bin ich froh, hier arbeiten zu dürfen", sagte Kurz angesichts der prekären Situation beim Tabellen-16. der Fußball-Bundesliga. "Das ist für uns eine große Aufgabe, eine schwere Aufgabe. Aber wir haben die Überzeugung, dass wir es schaffen."

Bereits der dritte Trainer der Saison

Der 43-jährige war im März bei den "Roten Teufeln" entlassen worden und soll nun Hoffenheim aus der Krise führen. 41 Gegentore kassierten die Badener – mit Abstand der Höchstwert in der Liga. Die TSG 1899 Hoffenheim schloss die Hinrunde mit nur zwölf Zählern auf der Habenseite ab – eine Enttäuschung angesichts der hohen finanziellen Investitionen in Kader und Infrastruktur durch den Mäzen und SAP-Gründer Dietmar Hopp.

Roberto Firmino hält sich die Augen zu (Foto: CHRISTOF STACHE/AFP/GettyImages)

Sinnbild: Hoffenheims Roberto Firmino kann Hoffenheims Pechsträhne nicht mehr sehen

Kurz ist bereits der dritte Trainer in dieser Saison in Hoffenheim. Der mit großen Erwartungen gestartete Markus Babbel hatte die Mannschaft nicht zu einem Kollektiv formen können. Anfang Dezember hatten die Verantworlichen der TSG Babbel dann das Misstrauen ausgesprochen und waren seitdem auf der Suche nach einem Nachfolger. "Wir müssen in allen Bereichen maximal zulegen und haben keinen einzigen Zentimeter mehr zu verschenken", sagte 1899-Manager Andreas Müller. Die Vorzeichen stehen gut: Mit seinem Wunschkandidaten und Kumpel Kurz verbinden Müller Gedanken an erfolgreiche Zeiten. Die beiden gebürtigen Stuttgarter holten 1997 mit Schalke 04 den UEFA-Cup und spielten drei Jahre lang gemeinsam für die Königsblauen.