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Vom Secret Service gestoppt

Mann will ins Weiße Haus eindringen

Der Zaun rund um das Weiße Haus gilt als Schwachstelle bei den Sicherheitsmaßnahmen für den US-Präsidenten. Wie um dies zu beweisen, klettert ein Mann einfach drüber.

Der Mond scheint über dem Weißen Haus in Washington (Getty Images/AFP/Y. Gripas)

Der Mond scheint über dem Weißen Haus in Washington

Ein Mann hat versucht, ins Weiße Haus in Washington einzudringen. Das bestätigte der Secret Service, der für den Personenschutz von Präsident Donald Trump zuständig ist. Der Mann sei bei der Aktion in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) über einen Zaun gestiegen und habe es fast bis zum Eingang des Regierungs- und Wohnsitzes des Präsidenten geschafft, wo er festgenommen wurde. Der Mann habe einen Rucksack getragen, in dem sich aber keine Waffen oder sonstige gefährliche Gegenstände befunden hätten, so der Secret Service weiter.

Präsident lobt Personenschützer

Trump hielt sich während des Vorfalls im Weißen Haus auf. Der Präsident lobte die Secret-Service-Agenten für ihren Einsatz. Sie hätten einen "fantastischen Job" gemacht. Den Eindringling, über den bislang nichts bekannt geworden ist, nannte Trump einen problembeladenen Mann.

US-Präsident Trump telefoniert ab seinem Schreibtisch im Weißen Haus (picture-alliance/dpa/A. Guerrucci)

US-Präsident Trump telefoniert ab seinem Schreibtisch im Weißen Haus

Der Zaun um das Weiße Haus gilt als Achillesferse bei den Sicherheitsmaßnahmen für den US-Präsidenten und soll deshalb demnächst verstärkt werden. Im September 2014 war es einem verwirrten Ex-Soldaten gelungen, mit einem Klappmesser bewaffnet in den Amtssitz der US-Präsidenten einzudringen. Er kletterte über den Sicherheitszaun des Weißen Hauses und wurde erst überwältigt, nachdem er durch eine Tür in den Nordflügel des Gebäudes gelangt war.

wl/sti (dpa, afp)