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Ostmitteleuropa

Manipulationsversuch beim "Donauschwäbischen Kulturpreis"

– Vorsitzender eines Budapester Vereins deutschsprachiger Autoren wollte seinen Kandidaten durchdrücken

Budapest, Dezember, SONNTAGSBLATT 2001/6, S. 14, deutsch

Bei der Vergabe des angesehenen Donauschwäbischen Kulturpreises wurde ungarndeutscherseits aus Budapest massiv und tendenziös gegen die Entscheidung der Jury interveniert.

Wie aus gut informierten Kreisen aus Sindelfingen und Stuttgart bekannt wurde, hat das Vorgehen des Vorsitzenden des Vereins Ungarndeutscher Autoren und Künstler/VudAK, Johann Schuth, im Rahmen des Entscheidungsprozesses zur Vergabe des Donauschwäbischen Kulturpreises unverhohlene Verstimmung ausgelöst. Insbesondere die ungarndeutschen Mitglieder des Preisgerichts fanden es ungewöhnlich, dass von Johann Schuth hinter ihrem Rücken mehrfach versucht wurde, Einfluss auf die Ministerialbeamten in Stuttgart auszuüben, um den eigenen Wunschkandidaten des Vorsitzenden des VudAK als Preisträger durchzudrücken. Das Preisgericht hat sich dagegen verwahrt und von diesem unlauteren Versuch entschieden distanziert.

Der Donauschwäbische Kulturpreis 2001 wurde (im Dezember – MD) an (den donauschwäbischen Schriftsteller – MD) Franz Hutterer, München, vergeben; den Förderpreis erhielt der Budapester Historiker Dr. Wendelin Hambuch. (Der Donauschwäbische Kulturpreis wird seit 1966 vom Land Baden-Württemberg gestiftet. Er ist Ausdruck der Patenschaft, die das Bundesland 1954 über die Donauschwaben übernommen hat. – MD) (me)

  • Datum 07.01.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1gBU
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