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Reise

"Mall of Berlin" eröffnet

Am Mittwochabend wurde das neue Stadtquartier am Leipziger Platz eingeweiht: 270 Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von 76.000 Quadratmetern.

Die "Mall of Berlin" schließt die städtebauliche Lücke in Mitte zwischen Potsdamer Platz und Friedrichstraße. Auf dem rund 22.000 Quadratmeter großen Areal am Leipziger Platz 12 stand früher das Kaufhaus Wertheim. "Ich freue mich, dass wir mit der "Mall of Berlin" einen solch historischen Ort wiederbeleben können", sagt Investor Harald Huth. Das Kaufhaus Wertheim galt zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit seinem 24 Meter hohen Lichthof, in dem Kleider- und Seidenstoffe angeboten wurden, als Sensation. Im Krieg war das Warenhaus schwer beschädigt worden. Zu DDR-Zeiten wurden die Überreste des Hauses abgerissen.

Der Senat entschied nach der Wiedervereinigung, dass der Leipziger Platz in seiner historischen Form als Achteck wieder aufgebaut werden soll. Mit der Bebauung des ehemaligen Wertheim-Areals nach Plänen des Architekten Sergei Tchoban sind nun sieben der acht Ecken fertiggestellt.

800 Millionen Euro flossen in den Bau der "Mall of Berlin". Sie ist nicht nur ein Shopping-Center, sondern bietet eine Mischung aus Shopping, Gastronomie, Unterhaltung, Hotel, Büro und Wohnen. Architektonisches Highlight ist die überdachte Fußgängerpassage mit ihren Hocharkaden. Verteilt auf vier Etagen hat die "Mall of Berlin" nun das gößte Angebot an Läden und Lokalen unter einem Dach in der Stadt.

at/ak (dpa, rbb, Der Tagesspiegel, Berliner Zeitung)