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Menschenrechte

Malala wird jüngste UN-Friedensbotschafterin aller Zeiten

Sie ist erst 19 und kämpft doch schon seit Jahren für das Recht auf Bildung für Mädchen und Frauen. UN-Generalsekretär Guterres ernannte die pakistanische Nobelpreisträgerin nun zur UN-Friedensbotschafterin.

Am Montag wird Malala Yousafai vom Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, offiziell in ihr neues Amt eingeführt. Sie ist damit die jüngste Persönlichkeit, der diese Ehre zuteil wird. Selbst in der größten Gefahr habe sich Malala standhaft für die Rechte von Frauen, Kindern und der Menschheit im allgemeinen eingesetzt, würdigte Guterres die 19-Jährige. Ihr engagiertes Eintreten für die Bildung von Mädchen habe bereits auf viele abgefärbt, ebenfalls etwas zu tun. Als jüngste UN-Friedensbotschafterin aller Zeiten könne Malala noch viel mehr dazu beitragen, eine gerechte und friedvolle Welt zu schaffen, erklärte Guterres weiter.

2014 war die junge Frau aus Pakistan wegen ihres Engagements für ein Recht auf Bildung mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden - sie ist damit auch die jüngste Nobelpreisträgerin der Welt.

Taliban schießt ihr in den Kopf

International bekannt wurde Malala 2012. Ein Taliban-Kämpfer schoss dem Mädchen im Schulbus aus nächster Nähe in den Kopf. Die damals 15-Jährige hatte sich den militanten Extremisten widersetzt, die Mädchen verbieten, zur Schule zu gehen. Malala überlebte die schwere Verletzung, wurde in Großbritannien ärztlich behandelt und setzte sich künftig von dort aus für ihr Anliegen ein.

UN-Friedensbotschafter sind auch die Schauspieler Michael Douglas und Leonardo DiCaprio, die britische Verhaltensforscherin Joan Goodall sowie der amerikanische Cellist Yo-Yo Ma und der argentinisch-israelische Dirigent Daniel Barenboim.

se/kle (ap, rtr)

 

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